Rudi Völler und Jürgen Klopp - mit diesen prominenten Namen wurde Niclas Füllkrug nach seiner nächsten Tor-Gala immer wieder konfrontiert. Beim 2:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim erzielte der Bremer Stürmer im siebten Spiel nacheinander mindestens einen Treffer und stellte damit den Rekord von Werder-Legende Völler ein, dem das in der Saison 1982/83 in der Fußball-Bundesliga gelungen war.
„Ich kann nicht absprechen, dass es mich freut, wenn ich einen Rekord für einen Verein halte, der mir viel bedeutet“, sagte Füllkrug. „Die Mannschaft bleibt aber im Vordergrund“, ergänzte der 33-Jährige nach seinem neunten Saisontreffer. So viele Treffer hatte nach acht Spieltagen noch nie ein Bremer geschossen - nicht mal der frühere Weltklassestürmer und Weltmeister Völler.
Werder-Trainer Daniel Thioune bezeichnete Füllkrug nach seinem mit aller Vehemenz und Wucht erzielten 1:0 gegen Hoffenheim als „X-Faktor“ für seine Mannschaft. Die große Frage, die sich nun viele stellen: Gehört ein Füllkrug in dieser Topform nicht auch wieder in die Nationalmannschaft? Das Geheimnis wird Bundestrainer Jürgen Klopp bei seiner Nominierung für die Nations-League-Spiele in Serbien (13. November) und gegen die Niederlande (16. November) am Donnerstag lüften.
Nach dem Hoffenheim-Spiel wollte sich der 33-Jährige nicht wieder groß äußern zum Dauerthema. Vor einer Woche hatte er sich als Gast im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF betont gelassen gegeben. Die DFB-Auswahl habe mit Klopp eine neue Ära eingeläutet, wolle jung und dynamisch sein. Mit Blick auf eine möglicherweise ausbleibende Nominierung bei den anstehenden Länderspielen sagte Füllkrug: „Da verstehe ich das dann, wenn das der Fall sein sollte. Und wenn nicht, dann können wir immer noch darauf reagieren.“
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