Uffenheimer Maximilian Götz verhilft Teamkollegen zum Titel | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 12.12.2023 15:00

Uffenheimer Maximilian Götz verhilft Teamkollegen zum Titel

Da gehts lang: Maximilian Götz (rechts) mit Teamkollege Fabian Schiller in Abu Dhabi. (Foto: Mercedes AMG)
Da gehts lang: Maximilian Götz (rechts) mit Teamkollege Fabian Schiller in Abu Dhabi. (Foto: Mercedes AMG)
Da gehts lang: Maximilian Götz (rechts) mit Teamkollege Fabian Schiller in Abu Dhabi. (Foto: Mercedes AMG)

Die Gulf 12 Hours in Abu Dhabi hielten zum Abschluss des Jahres für den Motorsportler Maximilian Götz noch ein Erfolgserlebnis parat. Der Uffenheimer half mit, den Gesamtsieg in der Intercontinental GT Challenge für Mercedes-AMG zu sichern.

Jules Gounon (Frankreich) krönte sich auf dem Yas Marina Circuit zum Fahrerchampion der interkontinentalen Langstreckenserie. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Götz und Fabian Schiller (Troisdorf) pilotierte er einen Mercedes-AMG GT3, eingesetzt von Team 2 Seas Motorsport, auf den dritten Platz. Auch das Siegerteam nach 348 Runden fuhr einen Wagen mit dem Stern, so dass Mercedes die Markenwertung für sich entschied.

Bereits im Training wurden die Ambitionen des Götz-Trios deutlich. Auf Position zwei fehlten nur 0,232 Sekunden zur Pole-Position.

Neue Bremsen für das letzte Drittel

Nach frühen taktischen Boxenstopps der Favoriten und Gelbphasen dauerte es einige Zeit, ehe sich das Feld sortierte. Götz übernahm nach etwas mehr als vier Stunden die Gesamtführung und verschaffte seinem Teamkollegen damit die bestmögliche Ausgangsposition im Titelkampf.

Durch einen Safety-Car-Einsatz schob sich das Feld für das letzte Renndrittel noch einmal zusammen. Das Team 2 Seas nutzte diese Phase für einen Wechsel der Bremsen, die auf dem 5,281 Kilometer langen Kurs besonders beansprucht werden und reihte sich danach auf der dritten Position wieder ein. Zu diesem Zeitpunkt war bereits abzusehen, dass diese Platzierung zum Fahrertitel für Gounon ausreichen würde.

Mit einer fehlerfreien Leistung über die restliche Renndauer verwalteten die 2 Seas-Fahrer ihre erfolgversprechende Ausgangslage und kamen eine Runde nach dem zweitplatzierten BMW M4 GT3 ins Ziel.

Beim vorletzten Rennen dieser Serie in Indianapolis hatte Götz im Oktober mit dem Craft-Bamboo-Team Platz zwei belegt.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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