In einem turbulenten 24-Stunden-Rennen in Spa belegte der Uffenheimer Maximilian Götz Platz 18 in der Gesamtwertung. Für das Team Boutsen VDS aus Belgien griffen außerdem Thomas Drouet (Frankreich) und der Belgier Ulysse de Pauw ins Lenkrad des Mercedes AMG GT3.
Bei der 76. Auflage der CrowdStrike 24 Hours of Spa sorgten zahlreiche Zwischenfälle sowie Gewitter und Starkregen in der Nacht für 22 Full-Course-Yellow-Phasen. Insgesamt war das Rennen für einen Zeitraum von neun Stunden und 16 Minuten neutralisiert. Das Fahrzeug von Götz schaffte 476 Runden, zwei weniger als der siegreiche Aston Martin, und belegte damit Rang elf der PRO-Klasse. Neun der 14 gestarteten Mercedes-AMG GT3 sahen die Zielflagge.
In der Super Pole schaffte es Götz auf dem sieben Kilometer langen, zum Teil neu asphaltierten Circuit de Spa-Francorchamps unter die Top Ten.
Das Rennen, das Götz als Startfahrer in Angriff nahm, verlief weniger erfolgreich. „Wir haben nicht das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten“, so Götz, einige unglückliche Situationen verhinderten eine bessere Platzierung. Zu denen zählte eine unglückliche Reifenwahl – man musste von Slicks, die auf abtrocknender Strecke einen Vorteil bringen sollten, zügig doch wieder zurück auf Regenreifen wechseln. Als Problem erwies sich zudem ein Carbonteil, das Götz zwischendurch einsammelte und das in der Schlussphase für einen Reifenschaden sorgte. Bei optimalem Rennverlauf wäre ein Platz in den Top Ton drin gewesen.
Dennoch: „Bei strömendem Regen durch die Eau Rouge zu fahren und mit hoher Geschwindigkeit um Positionen zu kämpfen, ist pures Rennfeeling und wird mir immer eine Gänsehaut bescheren“, so Götz. Die Eau Rouge ist eine bekannte Kurvenkombination auf der Strecke in Spa.