In einem Bienenstand wurden Sporen des Erregers in einer Futterkranzprobe nachgewiesen. Nun folgen weitere Untersuchungen. Für Menschen besteht keine Gefahr.
Wie das Landratsamt in Neustadt mitteilt, wurden in einem Bienenstand im Gemeindebereich von Markt Erlbach (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut der Bienen (AFB) in einer Futterkranzprobe nachgewiesen. Klinische Erscheinungen der Bienenkrankheit konnten nicht festgestellt werden.
Wegen des Sporenfundes müssen nun in einem Bereich nördlich des Hauptortes Markt Erlbach alle Bienenvölker vom Veterinäramt untersucht werden. Der Bereich ist auf dem zweiten Foto in diesem Artikel abgebildet. Mit den Untersuchungen sollen mögliche Eintragsquellen gesucht und saniert werden.
Die Veterinärverwaltung bittet Imker, die Bienenvölker in der Verdachtszone stehen haben, sich unter der Telefonnummer 09161/923503 zu melden. Dazu gibt es auch eine Allgemeinverfügung, die hier zu finden ist.
Die Amerikanischen Faulbrut der Bienen ist eine spezifische Erkrankung der Bienenvölker, die für den Menschen keine gesundheitliche Bedeutung hat. Der Kontakt mit Bienen und der Verzehr von Honig oder Honigprodukten ist absolut unbedenklich, heißt es in der Pressemitteilung des Veterinäramts. Um die Verbreitung der Sporen unter den Bienen zu verhindern, sollten Honiggläser grundsätzlich nicht ungespült in Glascontainer geworfen werden. Bienen könnten sich an Sporen in Honigresten anstecken.
Für Rückfragen steht die Veterinärverwaltung des Landratsamtes zur Verfügung: Telefon. 09161/ 923503, Telefax 09161/9290350, Mail: vetamt@kreis-nea.de
Im vergangenen Jahr hatte es einen Verdachtsfall unweit von Markt Erlbach in Neuhof/Zenn gegeben.