Wer günstig kauft, muss in der Regel Abstriche machen. Bei den Monitoren bringen zwar Modelle zwischen 65 und 200 Euro inzwischen eine gute Panel-Qualität mit. Dafür lassen Bildschirme dieser Preisklasse vor allem bei der Ergonomie zu wünschen übrig. Das ist das Ergebnis eines Vergleichstests von zwölf Monitoren des IT-Fachmagazins „c't“ (Ausgabe 21/2026).
Dass sich die Bildqualität verändert, wenn man schräg auf den Bildschirm schaut, oder der Kontrast gering ist, war gestern. Hier bieten die günstigeren Bildschirme eine gute Darstellung. Eine Bildwiederholrate von 100 Hertz ist Standard, manche Modelle schaffen mehr. Stattdessen wird laut dem Magazin der Rotstift an anderen Stellen angesetzt.
So ließen sich zwei Drittel der Geräte im Test die Displays nur neigen, nicht aber in der Höhe verstellen oder drehen. Zumindest hatten alle Modelle Gewindelöcher auf der Rückseite, an der man einen Schwenkarm befestigen kann, der dann für mehr Flexibilität sorgt. Gespart wird auch bei den Anschlüssen: Nur jeder vierte getestete Bildschirm hatte USB-Buchsen, einen vollwertigen Anschluss-Hub für Tastatur, Maus und USB-Sticks nur einer.
Vor dem Kauf eines neuen Monitors im günstigen Preissegment überlegt man sich daher am besten möglichst genau, was man braucht und worauf man auch verzichten kann. Etwa: Welche Anschlüsse sind nötig, wie hoch oder tief muss ich den Monitor einstellen können? Folgende Tipps der Compterexperten helfen außerdem:
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