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Veröffentlicht am 03.09.2026 16:07

Weinlese startet - Winzer erwarten „guten Jahrgang“

Der fränkische Weinbauverband geht von einem guten Jahrgang 2026 aus. (Foto: Daniel Vogl/dpa)
Der fränkische Weinbauverband geht von einem guten Jahrgang 2026 aus. (Foto: Daniel Vogl/dpa)
Der fränkische Weinbauverband geht von einem guten Jahrgang 2026 aus. (Foto: Daniel Vogl/dpa)

Trotz der langanhaltenden Trockenheit und Hitze schauen die fränkischen Winzer optimistisch auf die diesjährige Weinlese. „Die Weingenießer dürfen sich auf einen guten Jahrgang freuen“, sagte Michael Zehnder vom fränkischen Weinbauverband bei der offiziellen Eröffnung der fränkischen Weinlese in Iphofen. Für eine Einschätzung zur Erntemenge sei es aber noch zu früh. Ende September will der Verband die Erntebilanz vorstellen. 

Franken ist laut dem Verband mit gut 6.200 Hektar Rebfläche das größte Weinanbaugebiet in Bayern. Im Schnitt werden hier jährlich rund 400.000 Hektoliter Wein erzeugt. Die Anbaufläche erstreckt sich in etwa von Bamberg bis Aschaffenburg. Rund 650 Weingüter verkaufen ihre Weine ab Hof, etwa 2.800 Winzerfamilien sind in den drei fränkischen Winzergenossenschaften organisiert. Bekannt ist das Anbaugebiet vor allem für die Rebsorte Silvaner und den Bocksbeutel, in dem viele Frankenweine abgefüllt sind. 

Wein sei ein Genussmittel und ein Kulturgut, sagte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU). Die Winzer in Franken trügen mit harter Arbeit dazu bei, dieses zu erhalten. Aktuell litten diese aber unter einer Absatzkrise. „Wenn wir es nicht schaffen, hier gegenzusteuern, dann wird sich unsere Landschaft im Weinland Franken ganz drastisch verändern“, sagte sie.

© dpa-infocom, dpa:260903-930-628709/1


Von dpa
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