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Veröffentlicht am 25.08.2026 15:08

Wie lade ich mein E-Auto am besten?

Schnellladen kostet: Öffentliches DC-Laden kann zwar effizienter sein, ist aber meist teurer als Haushaltsstrom. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa/dpa-tmn)
Schnellladen kostet: Öffentliches DC-Laden kann zwar effizienter sein, ist aber meist teurer als Haushaltsstrom. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa/dpa-tmn)
Schnellladen kostet: Öffentliches DC-Laden kann zwar effizienter sein, ist aber meist teurer als Haushaltsstrom. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa/dpa-tmn)

Wie viel Strom ein Elektroauto verbraucht, lässt sich nicht einfach am Bordcomputer ablesen. Denn bei jedem Laden geht auch eine gewisse Menge Energie verloren, die nicht in der Batterie landet. Bezahlt werden muss sie natürlich trotzdem. Der ADAC erklärt, welche Art des Ladens den Geldbeutel am meisten schont.

Wallbox mit hoher Ladeleistung nutzen

Zu Hause sollte man immer besser über eine Wallbox statt eine Haushaltssteckdose laden. Zwar bringt auch eine Box unvermeidliche Stromverluste, vor allem beim Umwandeln von Wechsel- in Gleichstrom. Aber der Eigenverbrauch der Fahrzeugelektronik beim Laden ist deutlich geringer als bei einer Steckdose, weil bei einer Wallbox wesentlich schneller geladen wird.

Der ADAC rät hier zu einer Wallbox mit möglichst hoher AC-Ladeleistung, also 11 bzw. 22 kW. Denn da fallen die Ladeverluste am geringsten aus.

Steckdose nur im Notfall benutzen

Auch aus Sicherheitsgründen raten die Experten, das E-Auto nur im Notfall an einer haushaltsüblichen Schutzkontaktsteckdose zu laden. Denn diese ist darauf eigentlich nicht ausgelegt, und es kann aus verschiedenen Gründen im schlimmsten Fall zu übermäßiger Erwärmung oder einem Brand kommen.

Übrigens: Wer selbst erzeugten Photovoltaik-Strom (PV-Strom) lädt, was besonders bei PV-Stromüberschuss sinnvoll ist, nutzt eine Wallbox mit reduzierter Ladeleistung. Hier gibt es dann zwar höhere Ladeverluste, die man laut ADAC aber in Kauf nehmen kann, weil die eingesetzte Energie aus der eigenen kostengünstigen Stromerzeugung stammt.

DC-Schnellladen: Effizienter, aber teurer

Und wie ist der Vergleich zum Laden an einer öffentlichen DC-Schnellladesäule? Dabei kommt zwar oft mehr Strom in der Batterie an als beim AC-Laden zu Hause - und auch an einer öffentlichen AC-Ladesäule, wo das AC-Laden technisch fast genauso abläuft wie an der heimischen Wallbox.

„Für den Geldbeutel ist das aber meist trotzdem nicht günstiger, weil DC-Strom an öffentlichen Schnellladesäulen in der Regel deutlich teurer ist als Haushaltsstrom“, sagt Katharina Lucà vom ADAC. Nur wenn der Strompreis ähnlich hoch wäre wie zu Hause, könnte sich das Schnellladen lohnen.

© dpa-infocom, dpa:260825-930-580401/1


Von dpa
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