Mitte Januar hatte Google angekündigt, Eltern das Ausblenden von Shorts in den YouTube-Konten ihres Nachwuchses zu ermöglichen. Nun ist das Ausschalt-Feature für die Kurzvideos im Hochformat für Kinder- und Teenager-Konten verfügbar.
Wenn die Kids beim Shorts-Konsum über die Stränge schlagen, lässt sich in den Einstellungen der Youtube-App unter „Familiencenter/Zeitmanagement“ jetzt das jeweilige Konto auswählen, um ein Tageslimit für den Shorts-Feed zu setzen. Dann sind folgende Restriktionen möglich:
Kleiner Praxis-Fallstrick: Während Eltern bei Kinderkonten für Kinder bis 12 Jahren die volle Kontrolle haben, gelten für sogenannte Teenager-Konten für Jugendliche ab 13 Jahren andere Regeln.
Hier haben die Jugendlichen selbst Zugriff aufs Familiencenter, können den verknüpften Elternteil sehen, Benachrichtigungen aktivieren oder deaktivieren und die Elternaufsicht sogar ausschalten. Im Zweifel muss hier also die elterliche Kontrolle entsprechend aktiver ausfallen.
Auch erwachsene Nutzende haben natürlich die Möglichkeit, ihr eigenes Nutzungsverhalten zu reglementieren - oder die Shorts zu deaktivieren, wenn diese nicht erwünscht sind oder als nervig empfunden werden. Das ist schon seit Ende 2025 möglich.
Dazu einfach in die Profil-Einstellungen („Mein YouTube/Einstellungen“) der YouTube-App gehen, „Zeitmanagement/Limit für den Shorts-Feed“ aufrufen und die gewünschte Einstellung setzen.
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