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Veröffentlicht am 14.09.2026 16:48

100-Milliliter-Regel am Münchner Flughafen fällt ganz weg

Beutellos in die Luft: Das geht am Flughafen München künftig dank umfassender CT-Technologie an den Sicherheitskontrollen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Beutellos in die Luft: Das geht am Flughafen München künftig dank umfassender CT-Technologie an den Sicherheitskontrollen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Beutellos in die Luft: Das geht am Flughafen München künftig dank umfassender CT-Technologie an den Sicherheitskontrollen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Am Flughafen München dürfen Reisende künftig an allen Kontrollspuren Flüssigkeiten in Behältern mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern im Handgepäck mitnehmen. Die 100-Milliliter-Regelung wird ab Freitag (18.9.) an sämtlichen Sicherheitskontrollen aufgehoben, wie das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mitteilte.

Grund dafür ist die weitere Umstellung auf moderne Computertomographen (CT), die dann bei der Gepäckkontrolle zum Einsatz kommen. Bisher waren CT-Scanner am Münchner Flughafen nur an bestimmten Kontrollstellen an Terminal 1 und 2 aufgestellt - dort können auch länger schon Flüssigkeiten bis zwei Liter im Handgepäck mitgeführt werden. Der Freistaat Bayern investierte dem Verkehrsministerium zufolge rund 45 Millionen Euro für die schrittweise Umrüstung auf CT-Technologie im laufenden Betrieb. 

Unter anderem an den Flughäfen in Frankfurt und Berlin sind teils CT-Scanner im Einsatz. In Bayern ist der Flughafen Nürnberg komplett umgerüstet. 

An den Kontrollspuren mit CT-Scannern können Flüssigkeiten bis zu zwei Liter im Handgepäck bleiben - große Wasserflaschen etwa, aber auch größere Gele und Cremes. Auch Laptops müssen nicht mehr extra ausgepackt werden. Das bringt einerseits mehr Komfort für Passagiere und soll andererseits die Kontrollen beschleunigen.

Keine CT-Technik? 100-Milliliter-Grenze gilt weiter

Bei Sicherheitskontrollen ohne Computertomographen-Technik gilt weiter die bekannte Regel: Maximal sind Behältnisse von 100 Millilitern erlaubt, die in einen wiederverschließbaren, transparenten Plastikbeutel gepackt sein müssen, der wiederum maximal einen Liter Volumen haben darf. Elektronische Geräte müssen einzeln in die Gepäckwanne gelegt werden.

Falls Reisende unsicher sind, sollten sie vorher auf der Website ihres Abflughafens recherchieren, ob dort CT-Scanner an der Sicherheitskontrolle installiert sind und wenn ja, in welchen Terminals.

© dpa-infocom, dpa:260914-930-684275/1


Von dpa
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