Sie haben das Auto gegen das Fahrrad tauschen sollen. Dazu motivierten die Lebenshilfe Ansbach und die Westmittelfränkische Lebenshilfe-Werkstätten GmbH nach ihren Angaben wieder die Mitarbeiter. Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement ist der Rahmen. Die Rad-Aktion dauerte ein halbes Jahr. Wie lief sie?
Die diesjährige Aktion ging von 1. April bis 30. September und war nach Lebenshilfe-Angaben ein voller Erfolg: 123 Mitarbeitende nahmen teil. „Die Radl-Aktion ist ein wichtiger Baustein für unser betriebliches Gesundheitsmanagement“, macht Dieter Bögelein als Geschäftsführer der GmbH deutlich.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Lebenshilfe nach ihren Worten sowohl die Teilnehmerzahlen als auch die gefahrenen Strecken steigern. „2023 radelten 115 Teilnehmer insgesamt 75.668 Kilometer.“ In diesem Jahr seien es sogar 86.331 Kilometer gewesen. Zusätzlich hätten die Aktiven insgesamt 5338 Tage mit dem Fahrrad zurückgelegt.
Neben dem gesundheitlichen Aspekt dürfte auch das Belohnungssystem die Mitarbeitenden anspornen, wie die Lebenshilfe weiter ausführt. Gutscheine im Wert von rund 3800 Euro habe sie an die Teilnehmer verteilt, die mindestens 250 Kilometer „erfahren“ hätten oder an 25 Tagen mit dem Rad zur Arbeit gekommen seien.
„Die Rad-Aktion zeigt, wie wertvoll solche Maßnahmen nicht nur für die Gesundheit unserer Mitarbeitenden, sondern auch für das Klima und die Umwelt sind“, führt Michael Breuker, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Ansbach, aus.
In der Kategorie der Kilometer belegte Lars Kuballa mit 3672 Kilometern den ersten Platz, gefolgt von Frank Thummerer (3437) und André Lober (2880). Bei den gefahrenen Tagen sicherte sich Johannes Lesser (108 Tage) den Sieg, gefolgt von Rudi Merling (107). Den dritten Platz teilen sich Maike Holz und Joachim Ruck (beide 105).