Im Januar präsentierte er seinen ersten Krimi. Jetzt folgt der zweite. „Spuren in die Vergangenheit“ heißt das neue Buch des Dinkelsbühler Autors Klaus Behninger. In der Geschichte spielt der Hesselberg eine wichtige Rolle. Und natürlich gibt es auch wieder einen Mord.
In seinem Vorwort zu dem knapp 180 Seiten zählenden und im Selbstverlag erscheinenden Buch schreibt der Autor: „Auch diese Geschichte ist frei erfunden. Jegliche Personen, Geschehnisse oder Örtlichkeiten, in diesem Buch genannt, sind frei erfunden.“
Gleichwohl wird der ortskundige und mit der Geschichte und den Geschichten der Region vertraute Leser Verbindungen zu realen Gegebenheiten herstellen. Dass es sich bei dem im Buch so bezeichneten Himmelsberg um den real existierenden Hesselberg handelt, liegt nahe.
Der Berg steht im Mittelpunkt einer Suche nach einem Schatz. Die Geschichte beginnt mit zwei Jugendlichen, die eine Entdeckung aus der Kriegszeit machen. Eine Entdeckung, die nicht nur Freude mit sich bringt.
In seinem ersten Krimi diente Klaus Behninger eine Explosion im Dinkelsbühler Rathaus vom 14. Mai 1945 als realer Ausgangspunkt für seine Story. Sieben Jugendliche haben damals in den Nachkriegstagen ihr Leben verloren.
Seinem zweiten Buch liegt ein Mord in der Mutschach zu Grunde. Die älteren Dinkelsbühler würden sich noch an diesen Fall erinnern, sagt der Autor im Gespräch mit der FLZ. In der Nachkriegszeit sei in diesem Waldstück eine Frau umgebracht worden, die sich auf dem Heimweg nach Halsbach befand. Ein Kreuz mit einer verblichenen Inschrift erinnert an das Verbrechen. Im Buch ist ein Foto davon zu sehen.
An diesem Fall entzündet sich die Fantasie des Autors, doch der Mord in der Mutschach stellt nur einen Punkt des Krimis dar. Vor allem dreht sich in dieser Geschichte vieles um den Hesselberg, den Schatz und das Segelfliegen. Letzteres zeigt ein Foto aus einem Album von Klaus Behningers Opa, das auf dem Cover zu sehen ist. So greifen in diesem Krimi Persönliches, Reales und die Fantasie des Autors ineinander.