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Veröffentlicht am 21.02.2026 18:21, aktualisiert am 21.02.2026 18:43

Bayern-Basketballer verpassen erneut Pokal-Finale

Svetislav Pesic und die Bayern-Basketballer verpassten das Pokal-Endspiel in eigener Halle. (Foto: Sven Hoppe/dpa)
Svetislav Pesic und die Bayern-Basketballer verpassten das Pokal-Endspiel in eigener Halle. (Foto: Sven Hoppe/dpa)
Svetislav Pesic und die Bayern-Basketballer verpassten das Pokal-Endspiel in eigener Halle. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Favorit Bayern München ist beim Top Four um den Pokal der Basketball-Bundesliga überraschend im Halbfinale ausgeschieden. Der deutsche Meister verlor im heimischen SAP Garden gegen die BMA 365 Bamberg Baskets nach Verlängerung mit 97:103 (83:83, 36:34) und verpasste damit wie im Vorjahr den ersten Titel der Saison. Bester Werfer bei den Franken war Ibi Watson mit 24 Punkten, bei den Bayern kam Nenad Dimitrijevic ebenfalls auf 24 Zähler. 

Im zweiten Halbfinale treffen um 19.00 Uhr (Dyn/rbb) Alba Berlin und die EWE Baskets Oldenburg aufeinander. Das Endspiel findet am Sonntag (16.30 Uhr/Dyn/BR) statt.

„Du musst an dein Limit gehen, wenn du gegen die Bayern gewinnen willst. Das ist uns gelungen“, sagte Bambergs Trainer Anton Gavel, der früher selbst in München gespielt hat. Bayern-Coach Svetislav Pesic zollte den Bambergern Respekt. „In meiner Karriere habe ich es noch nicht erlebt, dass eine Mannschaft 20 Punkte in der Verlängerung macht“, sagte der 76-Jährige.

Hainer fordert Wiedergutmachung

Im vergangenen Jahr waren die Bayern ebenfalls überraschend im Halbfinale gegen den Syntainics MBC aus Weißenfels gescheitert. Auch deshalb hatten die Verantwortlichen in München den Pokal-Titel dieses Mal als klares Saisonziel formuliert und alles dafür getan, dass die Endrunde in München stattfindet. Eigentlich hatte die Liga die Veranstaltung bereits nach Düsseldorf vergeben.

„Ich mache keinen Hehl daraus, dass das im vergangenen Jahr eine Riesenenttäuschung für uns war“, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer vor der Partie im Streamingdienst Dyn. Das gelte es an diesem Wochenende zu „reparieren“.

Bayern ohne Rhythmus

Doch die Bayern taten sich trotz des Heimvorteils von Beginn an schwer. Beim Team von Trainer-Veteran Pesic wollte kein Rhythmus aufkommen. Immerhin funktionierte beim deutschen Meister die Defensive, sodass die Gastgeber zur Pause mit zwei Punkten vorne lagen (36:34).

Nach dem Seitenwechsel schien es so, als würden die Bayern die Partie in den Griff bekommen. Die Münchner zogen auf sieben Punkte davon, doch Bamberg ließ sich nicht abschütteln. Die Franken schafften den Ausgleich und lagen vor dem letzten Viertel sogar knapp in Führung (54:53).

Obst übernimmt, Bamberg kontert

Auch im Schlussabschnitt blieb es spannend, ehe Andreas Obst mit sieben Punkten in Serie die Bayern scheinbar auf die Siegerstraße brachte. Doch Bamberg kam wieder zurück und führte zwei Minuten vor dem Ende mit sechs Punkten (80:74). Die Bayern retteten sich zwar noch in die Verlängerung, wo beide Teams einen Dreipunktwurf nach dem anderen verwandelten. Doch Bamberg blieb nun stabil und schaffte die große Überraschung.

© dpa-infocom, dpa:260221-930-717998/2


Von dpa
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