Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung sind die neue Kinderkrippe und das generalsanierte Bestandsgebäude der Kindertageseinrichtung „Die Sternschnuppen“ in Ammelbruch mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht worden. Konstant hohe Geburtenzahlen erforderten laut Bürgermeister Simon Schäffler den Ausbau.
Das auf 1,86 Millionen Euro veranschlagte Großprojekt sei für die Kommune eine große Herausforderung gewesen, der sich der neue Gemeinderat widmen musste, um den Standortfaktor einer familienfreundlichen Gemeinde zu erhalten. Kinder zu fördern und die Eltern dabei zu unterstützen, Beruf und Familie in Einklang zu bringen, sei das große Anliegen der Verantwortlichen, so Schäffler.
Der Bürgermeister bedankte sich für die Planung, Gestaltung und Realisierung der Baumaßnahme bei allen Mitwirkenden, besonders bei seinem Stellvertreter Horst Binder und bei Bauhofleiter Karl Kolb. Die Kirchengemeinde als Trägerin der Einrichtung hob er besonders hervor, zumal während der Bauphase das Gemeindehaus als Ausweichquartier zur Verfügung gestellt wurde.
Für die Leiterin Katja Metterlein mit ihren Mitarbeitenden im Team gab es ein Sonderlob für die Betreuung während der Bauzeit, auch dem aktiven Elternbeirat und der durch die Baustelle beeinträchtigten Nachbarschaft galt der Dank des Rathauschefs.
Dekan Hermann Rummel ging auf die steigenden Anforderungen für einen Kita-Träger ein. Die Zusammenarbeit zwischen der politischen Kommune Langfurth und der Kirchengemeinde Ammelbruch sei trotz der schwierigen finanziellen Zeiten erfreulich. Kita-Geschäftsführerin Olivia Neidhardt stellte die Verbesserung der Betreuungssituation heraus und Kindergartenleiterin Katja Metterlein thematisierte die alltäglichen pädagogischen Herausforderungen während der verschiedenen Bauphasen.
Für den Elternbeirat dankte stellvertretende Vorsitzende Katrin Lorek für die geleistete Arbeit in den drei Jahren seit Planungsbeginn. 38 Kinder, davon zwölf in der neu gebauten Krippe, erfüllen das Gesamtgebäude mit Leben. Wie sehr die Kleinen auch jetzt schon in das Dorfleben eingebunden sind, zeige das Bemalen der Holzscheiben am benachbarten Maibaum. Den Dank für die Liebe, die Ermutigung und manchmal den Trost an die Kinder unterstrich Lorek mit Blumengebinden an das Team.
Anschließend nahm Pfarrerin Johanna Bogenreuther-Schlosser nach dem Lob für die stets „tolle Atmosphäre in der Kita“ die Segnung des Gebäudes und der darin betreuten Kinder samt deren Erzieherinnen vor. Bauleiter Christian Ertl griff in seinem Grußwort den trotz Corona nahezu problemlosen Bauverlauf auf und informierte über Details der Maßnahme aus Sicht des Planungsbüros.
Landrat Dr. Jürgen Ludwig gratulierte zu der aus seiner Sicht „absolut richtigen Entscheidung“, in die Kinderbetreuung zu investieren. Er übergab einen Lindenbaum und überreichte ein Landkreiswappen.
Der Nachmittag war ausgefüllt mit drei Auftritten des Wassertrüdinger Figurentheaters und einer großen Tombola. Auch das Kinderschminken fand regen Zuspruch. Mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem wurden die Besucher vom Elternbeirat und vielen Helfern verköstigt. Viel Beifall erhielten die Kinder, die mit Liedern und einem Gedicht die Veranstaltung umrahmten. Die Kleinen standen bei allen Grußwortrednern als Zukunft der Dörfer, Vereine und der Gesellschaft im Mittelpunkt.