Förderverein „Krankenhaus Feuchtwangen”: Auflösung einstimmig beschlossen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 08.07.2026 20:20

Förderverein „Krankenhaus Feuchtwangen”: Auflösung einstimmig beschlossen

Der Förderverein wurde seinerzeit ins Leben gerufen, um die seit 2009 wiederholt diskutierte Schließung des Krankenhauses in Feuchtwangen, das inzwischen als Praxisklinik genutzt wird, zu verhindern. (Archivbild: René Chlopotowski)
Der Förderverein wurde seinerzeit ins Leben gerufen, um die seit 2009 wiederholt diskutierte Schließung des Krankenhauses in Feuchtwangen, das inzwischen als Praxisklinik genutzt wird, zu verhindern. (Archivbild: René Chlopotowski)
Der Förderverein wurde seinerzeit ins Leben gerufen, um die seit 2009 wiederholt diskutierte Schließung des Krankenhauses in Feuchtwangen, das inzwischen als Praxisklinik genutzt wird, zu verhindern. (Archivbild: René Chlopotowski)

Der Förderverein „Krankenhaus Feuchtwangen” hat sich zum 30. Juni aufgelöst. Einen entsprechenden Beschluss fassten zuvor die anwesenden Mitglieder einstimmig in der Mitgliederversammlung.

Der Förderverein wurde seinerzeit ins Leben gerufen, um die seit 2009 wiederholt diskutierte Schließung des Krankenhauses in Feuchtwangen zu verhindern, erinnert Vorsitzender Willi Germerodt in einer Pressemitteilung.

Zweckänderung hätte Zustimmung von 100 Prozent der Mitglieder erfordert

Der in der Satzung enthaltene Zweck zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege konnte, aufgrund des Wegfalls des Krankenhauses in Feuchtwangen, seit Jahren nicht mehr verfolgt werden.

Eine beabsichtigte Zweckänderung hin zur Förderung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger in Feuchtwangen und Umgebung hätte, nach Vorgabe des Amtsgerichts Ansbach, die Zustimmung von 100 Prozent der Mitglieder erfordert, was praktisch nicht erreichbar ist, schreibt Germerodt weiter. Zudem hätten sowohl das Interesse am Förderverein seitens der Bevölkerung als auch die Unterstützung der Positionierung des Fördervereins durch kommunale Vertreter stark nachgelassen.

Die formalen, administrativen und organisatorischen Verpflichtungen und Maßnahmen zur Weiterführung und Leitung des Fördervereins stünden in keinem ausgewogenen Verhältnis zu den erreichbaren Zwecken und Zielen und dem gezeigten Interesse am Wirken des Vereins.

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Spendenübergaben als letzte Aktionen

Die letzten Aktionen des Fördervereins waren die Spendenübergaben an die Tagespflege „Zeitinsel” des Evangelischen Vereins für Gemeindediakonie und an das Familienzentrum „Kinder im Mittelpunkt” (KiM) der Lebenshilfe.

„Vorstand und Beirat bedanken sich bei allen, die sich für den Förderverein interessiert und engagiert haben oder ihn mit Vorschlägen sowie mit konstruktiver Kritik unterstützt und so zum Engagement und zur Weiterentwicklung des Fördervereins beigetragen haben”, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.


Von kie
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