Es gibt alte Hasen und solche, die nur im Osterurlaub oder in den Sommerferien den Caravan ans Auto hängen. Egal, ob sehr erfahren oder Einsteiger: Das Ziehen von Lasten mit dem Pkw ist immer eine Herausforderung, so der Tüv Süd. Vor allem, wer eher weniger als häufiger mit dem Gespann unterwegs ist, dreht mit dem fertig beladenen Anhänger am besten schon vor der Ferienfahrt ein paar Runden. Diese sollten aber nicht zu kurz ausfallen, sondern auch Passagen auf der Autobahn beinhalten, damit sich wieder ein Gefühl für das Gespann aus Auto und Wohnanhänger einstellt.
Stets gilt: sehr diszipliniert fahren und die Tempolimits penibel einhalten – das Tempo vor allem bei Seitenwind an die Umstände anpassen. Denn Seitenwind ist für Fahrzeuge mit hohen Aufbauten – eben Wohnanhänger - sehr tückisch. In einem solchen Fall gilt: vom Gas gehen.
Fängt der Anhänger unterwegs an zu schlingern, obwohl man nicht lenkt, sollte man alarmiert sein und handeln: Tempo rausnehmen. Meist beruhige sich das Gespann wieder. Doch falls sich die Schlingerimpulse vom Anhänger auf das Auto übertragen, sollte man das Lenkrad gerade halten und „kurz, aber kräftig“ auf die Bremse treten. Apropos Bremsen: Immer daran denken, dass das Gespann einen deutlich längeren Bremsweg und schlechtere Beschleunigungswerte hat als der Pkw allein.
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