Sie sieht aus wie eine weiße Möhre, ist aber leicht nussig-süß und würzig dazu: Die Pastinake landet nicht nur als Nebendarsteller in deftigen Eintöpfen, sondern wird inzwischen als ein Hauptakteur selbst in der gehobenen Küche geschätzt - als feines Süppchen, Gratin oder Püree. Auch auf der Pizza schmecken die dünne Scheibchen sehr gut.
Noch bis März hat die Pastinake als wiederentdecktes Wintergemüse Saison. Wer die Zeit nutzen möchte, sollte wissen. Große, dicke Exemplare werden beim Kochen schneller faserig und holzig. Darauf weist die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) auf ihrer Webseite „geerntet-in-deutschland.de“ hin. Die Gemüseexperten empfehlen daher zu den kleineren Exemplaren. Die seien besonders zart.
Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) rät zudem, Pastinaken vor der Zubereitung nicht unnötig zu schälen, da sich viele positive Inhaltsstoffe auch direkt unter der Schale befinden. Es reicht demnach aus, sie mit einer Gemüsebürste zu putzen und eventuell kurz unter fließendem Wasser zu waschen. Anschließend müssen nur noch beide Enden entfernt werden, bevor man die Rüben raspelt oder je nach Rezept in Scheiben, Stifte oder Würfel schneidet.
Die Gemüseexperten von „geerntet-in-deutschland.de“ haben eine cremige Rezeptidee, in dem die Pastinake eine der Hauptrollen übernimmt. Und so gelingt sie:
Zutaten für 2 Personen:
Für das Pesto:
Für die Suppe:
Zubereitung:
Tipp: Als vegane Variante kann die Sahne ganz einfach durch Kokosmilch ersetzt werden.
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