Geld für Naturparkzentren gekürzt: Was heißt das für Steigerwald und Frankenhöhe? | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 12.01.2025 09:11

Geld für Naturparkzentren gekürzt: Was heißt das für Steigerwald und Frankenhöhe?

Das ehemaliger Scheinfelder Amtsgericht ist als Standort für das künfitige Steigerwald-Naturparkzentrum auserkoren. Für den nötigen Umbau stehen weiterhin freistaatliche Fördergelder in Aussicht. (Archivbild: Andreas Reum )
Das ehemaliger Scheinfelder Amtsgericht ist als Standort für das künfitige Steigerwald-Naturparkzentrum auserkoren. Für den nötigen Umbau stehen weiterhin freistaatliche Fördergelder in Aussicht. (Archivbild: Andreas Reum )
Das ehemaliger Scheinfelder Amtsgericht ist als Standort für das künfitige Steigerwald-Naturparkzentrum auserkoren. Für den nötigen Umbau stehen weiterhin freistaatliche Fördergelder in Aussicht. (Archivbild: Andreas Reum )

Der Steigerwald bleibt einer von nur noch vier Naturparken, in denen die bayerische Staatsregierung die Errichtung von Naturparkzentren mit bis zu zwei Millionen Euro unterstützt. Das geht aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine Anfrage unserer Redaktion hervor.

Die Staatsregierung hatte angekündigt, die Zwei-Millionen-Euro-Pauschale für die Naturparkzentren auf Eis zu legen. Das bedeutet, dass die meisten der bayernweit 19 Naturparke vorerst nicht mit dieser einst zugesagten Förderung rechnen können.

Im Steigerwald wäre kaum noch ein Rückzieher möglich

Im Steigerwald sind die Planungen allerdings schon so weit gediehen, dass die Staatsregierung schwerlich einen Rückzieher machen könne, fand Claus Seifert, Bürgermeister von Scheinfeld, wo das Steigerwald-Naturparkzentrum angesiedelt werden soll.

Die Nachfrage unserer Redaktion bestätigte dies: „Für die Errichtung des Naturparkzentrums Steigerwald stehen nach Vorlage eines förderfähigen Gesamtkonzepts einmalig bis zu zwei Millionen Euro Festbetragsfinanzierung zur Verfügung“, erklärte ein Ministeriumssprecher. Er führte aus, dass es bayernweit nur noch drei weitere Naturparke gibt, deren Planung weit genug fortgeschritten ist, um nicht unter die Kürzung zu fallen: das Fichtelgebirge, die Haßberge und der Hirschwald.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Frankenhöhe aktuell nicht mit dieser Förderung rechnen kann. Dort hätte etwa in Dombühl oder Colmberg ein solcher Standort entstehen können. Das sollte mindestens 20.000 Besucher im Jahr anlocken.

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