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Veröffentlicht am 10.09.2026 04:24

Große Packung, kleiner Preis? Drei Spartipps für den Einkauf

Häufig befinden sich im Supermarkt die günstigeren Produkte weit unten oder weit oben im Regal. Teurere Ware ist hingegen meist auf Augenhöhe.  (Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn)
Häufig befinden sich im Supermarkt die günstigeren Produkte weit unten oder weit oben im Regal. Teurere Ware ist hingegen meist auf Augenhöhe. (Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn)
Häufig befinden sich im Supermarkt die günstigeren Produkte weit unten oder weit oben im Regal. Teurere Ware ist hingegen meist auf Augenhöhe. (Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn)

Müll und Geld sparen - das klingt gut. Soll das klappen, wird bisweilen empfohlen, am besten Großpackungen zu kaufen. Doch es lohnt sich, genauer hinzusehen. 

Denn manchmal ist die Verpackung zwar riesig, der Inhalt aber vergleichsweise klein. Dann kauft man Verbraucherschützern zufolge viel Luft und im schlimmsten Fall unnötiges Verpackungsmaterial. 

Hier einige Tipps, worauf Sie achten können, damit Sie wirklich Geld sparen und der Umwelt etwas Gutes tun:

1. Preis und Leistung genau vergleichen

Wer Waschmittel kauft, sollte die Angaben auf der Verpackung beachten. Denn mit Jumbo-Verpackungen sparen Verbraucher nicht unbedingt: Sie können zum Teil Salze als Füllstoffe enthalten, so die Verbraucherzentralen. 

Daher der Tipp der Verbraucherschützer: Beim Kauf auf die angegebene Anzahl an Wäschen auf der Verpackung achten - so könne man das Preis-Leistungs-Verhältnis leichter vergleichen. 

Auch bei Lebensmitteln ist es sinnvoll, auf den Grundpreis zu achten - etwa den Preis pro Kilogramm, raten die Verbraucherschützer. So kann man einfacher einschätzen, mit welcher Verpackungsgröße man wirklich spart.

2. Groß und günstig ist nicht immer besser

Und nicht nur der Preis der Ware ist entscheidend, sondern auch die Qualität. Es lohnt sich also, sich etwas Zeit im Laden zu nehmen, um neben dem Preis auch den Zustand und die Herkunft der Ware in Ruhe zu vergleichen, etwa bei Lebensmitteln.

Ohnehin ist die große Packung nicht für jeden immer sinnvoll. Kauft man etwa mehr ein, als man innerhalb weniger Tage verbrauchen kann, landet im schlimmsten Fall ein Teil der Großpackung Schinken, Käse oder Fleisch im Müll. Daher sollte man vor dem Einkaufen überlegen, was und welche Menge man wirklich braucht, so die Initiative „Zu gut für die Tonne“. Das gilt insbesondere für leicht verderbliche Lebensmittel. 

Für Single-Haushalten kann es demnach auch sinnvoll sein, an der Frischetheke, auf dem Markt oder in Unverpacktläden einzukaufen. Denn dort kann man genau so viel mitnehmen, wie man braucht. Und wer für Gäste kochen will und sich unsicher ist, wie viel er von bestimmten Zutaten braucht, kann dafür den Portionsplaner der Verbraucherzentralen nutzen. Mit wenigen Klicks zeigt er Durchschnittswerte für benötigte Mengen an - auch praktisch, wenn im Alltag oft Essen übrig bleibt.

3. Bitte bücken

Ein weiterer Einkaufs-Tipp: Wer sich im Laden streckt oder bückt, kann oft Geld sparen. Denn häufig befindet sich günstige Produkte laut den Verbraucherzentralen weit unten oder weit oben im Regal - sogenannte Streck- und Bückware. Teurere Ware ist hingegen meist auf Augenhöhe. Also nicht das Erstbeste nehmen, was einem ins Auge springt.

Auch bei Aktionsständern mit großen Preisschildern sollten Verbraucher genau hinsehen, ob es sich wirklich um ein Schnäppchen handelt, raten die Verbraucherzentralen. Oft blockieren solche Ständer den Gang - und zum Teil bieten sie teure Markenware an. Wer günstige Ware sucht, kann auf reduzierte Produkte achten, bei denen etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft.

© dpa-infocom, dpa:260910-930-661724/1


Von dpa
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