So manche Küchenklassiker waren früher ein günstiges Essen für einfache Leute. Stichwort: Pizza. Aber auch das Kartoffelgratin gehört dazu.
Seine Wurzeln hat das Gericht in der französischen Region Dauphiné. Die wohl bekannteste Variante heißt deshalb Gratin Dauphinois, erklärt die Kartoffel-Marketing-Gesellschaft (KMG).
Das Gericht entwickelte sich wahrscheinlich aus der bäuerlichen Küche der Region: Dünn geschnittene Kartoffeln, die Milch langsam gegart wurden, waren ein günstiges wie sättigendes Alltagsgericht.
Mit der Zeit wurde das Rezept verfeinert, etwa durch Sahne, Knoblauch oder Muskatnuss. Heute ist das Gratin Dauphinois kulinarisches Aushängeschild der Region.
Geblieben ist ein mit wenigen Zutaten einfach herzustellendes Gericht, das als Beilage zu Fleisch, Fisch oder Gemüse sowie als Hauptgericht mit einem frischen Salat punkten kann. Zum Selbermachen empfiehlt die KMG folgendes Rezept.
800 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend300 g Sahne, 30 Prozent Fett300 ml Milch, 3,5 Prozent Fett2 Lorbeerblätter2 Stiele Thymian1 KnoblauchzeheSalzMuskatnuss
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