Vom 4. bis 6. April findet das 37. Mittelfränkische Jugendfilmfestival statt. Im Nürnberger Cinecittà werden Kurzfilme junger Filmschaffender gezeigt. Auch aus dem Landkreis Ansbach sind kreative Köpfe dabei. Eine Jury bewertet die eingereichten Werke und verleiht die Mittelfränkischen Jugendfilmpreise.
Absurd, witzig, ergreifend: Die Kurzfilme bieten Unterhaltung und regen zum Nachdenken an. Zwölf- bis 26-Jährige aus ganz Mittelfranken haben ihre Projekte angemeldet. Jugendgruppen, Schulklassen und Studierende sind unter den Teilnehmenden. In bis zu 25 Minuten thematisieren sie die Liebe, das Leben, die Zukunft, Integration, Jugendkultur, Identität und vieles mehr. 42 Filme werden am Wochenende im Nürnberger Kino gezeigt.
Darunter sind Produktionen von Studierenden der Hochschule Ansbach: „Licht an“ von Flavia Lacramas und ihrem Team erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens aus Rumänien binnen 17 Minuten. Die Protagonistin zieht während der Pandemie nach Deutschland, um dort zu studieren. Besonders die deutsche Bürokratie stellt sie dabei vor Herausforderungen.
Nils Arbes hat mit Kommilitonen die 15-minütige Sitcom „Das Pitch Paradoxon“ erschaffen. Die Charaktere Nick und Luna möchten bei einem Filmfestival wichtige Kontakte knüpfen und sich ihren Weg in die Filmwelt bahnen.
In „Zeit für Veränderung“ zeigt das gleichnamige Team, wie Protagonist Karl in die Vergangenheit reist. Sein Ziel: Den größten Fehler seines Lebens korrigieren – in nur sechs Minuten Filmzeit.
Erneut mit dabei ist Vincent Maurer aus Heilsbronn. Von ihm ist zum einen Looney Eye II - The Movie zu sehen, der in Hof Premiere hatte. Ein abgehalfterter Privatdetektiv macht darin in Los Angeles Jagd auf einen Gegenstand von unschätzbarem Wert: einen Burger.
Seine Weltpremiere feiert beim Jugendfildmfestival „The Neurer Cinematic Universe – Season 1“. Es ist eine Reise fernab von Realität, mit einem Hauch Wahnsinn und Wahrheit, die Einblick in abstrakte Welten bietet.
Die Serie aus sehr kurzen (38 Sekunden langen) Filmen hat Maurer mit einem Kommilitonen innerhalb von wenigen Stunden innerhalb eines Abends hergestellt.
Das Mittelfränkische Jugendfilmfestival wird zum 37. Mal vom Medienzentrum Parabol und dem Bezirksjugendring Mittelfranken veranstaltet. Am Freitag eröffnet Anna Salomon, stellvertretende Vorsitzende des Bezirksjugendrings Mittelfranken, um 18 Uhr die Veranstaltung. Anschließend werden die ersten Filme gezeigt. Am Samstag geht es um 15 Uhr mit dem Workshop „JuFiFe-Film-Werkstatt Basic“ weiter. Hier können Filmbegeisterte Fragen stellen und sich ausprobieren. Ab 16.30 Uhr werden die restlichen Werke gezeigt.
Auf den Sonntag dürfen besonders die Teilnehmenden gespannt sein: Die Preise werden verliehen. Nicht nur die Mittelfränkischen Jugendfilmpreise werden überreicht; die jungen Filmemacher können sich zudem für das Bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival 2026 in Augsburg qualifizieren.
Interessierte sind eingeladen, dem Festival beizuwohnen und sich von den kreativen Leistungen der jungen Menschen begeistern zu lassen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos online unter www.jugendfilmfestival.de