Kinderzeche Dinkelsbühl: Die Proben beginnen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 02.05.2024 17:00

Kinderzeche Dinkelsbühl: Die Proben beginnen

Die Festspiel-Besetzung Hippelein hat den Probenbetrieb aufgenommen. Beim ersten Treffen standen jedoch noch nicht alle Mitwirkenden zur Verfügung. So musste Nele Görgler (Dritte von rechts) noch einmal in die Rolle der Kinderlore schlüpfen. (Foto: Martina Haas)
Die Festspiel-Besetzung Hippelein hat den Probenbetrieb aufgenommen. Beim ersten Treffen standen jedoch noch nicht alle Mitwirkenden zur Verfügung. So musste Nele Görgler (Dritte von rechts) noch einmal in die Rolle der Kinderlore schlüpfen. (Foto: Martina Haas)
Die Festspiel-Besetzung Hippelein hat den Probenbetrieb aufgenommen. Beim ersten Treffen standen jedoch noch nicht alle Mitwirkenden zur Verfügung. So musste Nele Görgler (Dritte von rechts) noch einmal in die Rolle der Kinderlore schlüpfen. (Foto: Martina Haas)

Wenn sich die Festspieler der Dinkelsbühler Kinderzeche zur ersten Probe treffen, dann wissen sie: Jetzt wird es langsam ernst. Zehn Termine stehen bis zum Beginn des Heimatfestes im Kalender. Auch wenn die meisten ihren Part seit vielen Jahren auswendig kennen, so wünscht sich Spielleiterin Sabine Lober doch, dass neue Nuancen ausgelotet werden.

Für das Historische Festspiel gibt es zwei Besetzungen, die jeweils nach dem „zivilen Namen“ des Darstellers des Ersten Bürgermeisters Leonhard Wigerlein benannt ist. Sie wechseln sich jährlich ab. In diesem Jahr ist die Gruppe um Robert Hippelein an der Reihe.

Weil bei der Kinderzeche alles Tradition ist, läuft auch das erste Zusammentreffen der Festspieler nach einem altbewährten Ritual ab. Nach der langen Pause begrüßen sich die Aktiven untereinander, tauschen sich aus und warten auf eine kurze Ansprache des Vorstandes der Kinderzeche.

Maximilian Mattausch, der in der Besetzung Hippelein ebenfalls eine aktive Rolle hat, war also in doppelter Funktion im Schrannenfestsaal. Er informierte, dass wegen einiger unaufschiebbarer Termine vorerst einige Ersatzmitwirkende eingesprungen seien. Er hoffe jedenfalls auf eine schöne Probenphase und eine noch schönere Kinderzeche.

Zu der hat sich laut Mattausch Besuch aus Rothenburg angekündigt. Am zweiten Kinderzech-Sonntag, 21. Juli, werden beide Spielgruppen des Meistertrunks in Dinkelsbühl erwartet. Darüber freue er sich sehr, bekannte der Vorstand.

Bevor es an die Probenarbeit geht, stimmt traditionsgemäß auch die Spielleiterin ihre Truppe auf die kommenden Wochen ein. Mit komplett neuen Rollen müssten sich die Kinderzech-Festspieler nicht vertraut machen, aber vielleicht sei es ja eine Herausforderung, bei den „alten Bekannten“ neuen Nuancen auszuloten, lautete deshalb ihr Wunsch.

Weil die Akteure auf der Bühne beim Kinderzech-Festspiel keinen Applaus bekommen – den gibt es erst am Ende des Nachspiels auf dem Altrathausplatz – betonte Lober, dass die Rollenträger von ihrer Botschaft lebten. „Und von der Liebe zum Spiel.“ Die Tradition des Heimatfestes weiterzutragen, dieses Wissen sei Applaus genug, meinte sie.

Festspielbürgermeister Robert Hippelein freute sich, sein Team wieder zu sehen. Nach der langen Pause, in der im Alltag jeder seiner Wege gehe, sei es schön, wenn sich die Besetzung nun mit dem Beginn der Proben wieder einträchtig zusammenfinde.

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