Cenk Doganay und Mert Parim sind bislang beruflich nicht in der überschaubaren Ansbacher Kneipen-Szene in Erscheinung getreten. Doch die beiden Cousins sind quasi genetisch vorbelastet. Als Sprösslinge von zwei Wirtsehepaaren treten die geborenen Ansbacher nun also in familiäre Fußstapfen und übernehmen das Café Prinzregent.
Zur Kneipenjagd am Samstag sperrten die neuen Pächter schon einmal auf und warteten zu Indie-Rock-Klängen von „Bettys Place“ mit Bier, Cocktails und ein paar anderen zünftigen Getränken auf. Ab dem Tag danach startet die Renovierungsphase, „am liebsten zum Altstadtfest“ soll dann die Eröffnung steigen.
Was sich die Gäste wünschen, durften sie am Samstagabend mit Edding auf eine Wand schreiben. Womöglich wird ja die ein oder andere Idee übernommen. Die Stilrichtung des dynamischen Duos ist schon klar: „Die Geschichte des Hauses mit modernen Elementen paaren“ wollen die beiden 25-Jährigen in einer „Bar mit cooler Atmosphäre, gemischter Musik und verschiedenen Veranstaltungen“.
Dafür wird investiert, die veraltete Haus- und Musiktechnik modernisiert, verputzt und gestrichen. Und ein neuer Bar- wie Küchenbereich muss auch noch her. „Die Energie ist da“, sagen die beiden neuen „Prinzen“, die den bisherigen Namen „natürlich“ beibehalten.