Beim 12-Stunden-Rennen in Sebring/USA konnten die beiden Westmittelfranken im Starterfeld nicht in die Entscheidung eingreifen.
Mario Farnbacher (Ansbach) fuhr den Lamborghini von Forte Racing auf Startplatz 7 in der GTD-Klasse. Im Rennen konnte das Auto bei diesem zweiten Lauf der IMSA Sportscar Championship nicht ganz vorne mitfahren und als sich Farnbachers Kollege Parker Kligerman mit einem Reifenschaden drei Runden Rückstand einhandelte, ging es nur noch darum, das Auto ins Ziel zu bringen. Farnbacher & Co. fuhren auf Platz zwölf in ihrer Klasse.
Richtig bitter lief es für Maximilian Götz (Uffenheim) im Mercedes-AMG von Korthoff Competition Motors. Das Auto zählte zum Favoritenkreis der GTD-Klasse und war auch voll im Soll – bis die Technik streikte.
In Führung liegend, rollte Götz’ Teamkollege Kenton Koch (USA) nach etwas mehr als sechseinhalb Stunden aus und musste das Auto abstellen. Das Trio, zu dem auch noch Seth Lucas (USA) gehörte, wurde auf Rang 18 gewertet.
An der Seite von Misha Goikhberg (Kanada) und Parker Kligerman (USA) startete Farnbacher bereits zum elften Mal beim Langstreckenklassiker in Florida, einer Veranstaltung, bei der der zweifache IMSA WeatherTech SportsCar-Champion in der GTD-Klasse bereits zwei Klassensiege errungen hat.
Der Ansbacher war erneut unter den Podiumsanwärtern seiner Klasse, bis der Reifenschaden, verursacht durch Trümmerteile auf der Strecke, den Lamborghini Huracán GT3 aus dem Rennen warf.
„Wir wussten, dass wir nicht das stärkste Auto hatten, aber wir wollten das Beste aus der Situation machen und Punkte holen“, so Farnbacher, „unser Ziel war es, um den fünften oder sechsten Platz herum ins Ziel zu kommen“.
Dank eines guten Starts konnte Farnbacher in den ersten Runden Plätze gutmachen. Und dank einer gut getimten Strategie während einer frühen Gelb–Phase beendete Forte Racing die zweite Stunde in Sebring als Dritter in der Klasse. Danach fuhr der Huracán in den ersten zwei Dritteln komfortabel in den Top Ten der GTD. „Wir haben alles getan, was wir konnten, aber es gibt einfach Dinge, die man bei einem Langstreckenrennen nicht kontrollieren kann. Hoffentlich wird es in Long Beach besser“, so Farnbacher.
Die Saison wird mit der dritten Runde in Long Beach Mitte April fortgesetzt.
Der kalifornische Kurs ist Farnbacher in bester Erinnerung. 2022 belegte er dort den zweiten Platz in seiner Klasse.