Junge Filmemacher aus der Region haben beim 36. Mittelfränkischen Jugendfilmfestival in Nürnberg zahlreiche Preise abgeräumt.
Den ersten Preis in der Kategorie Professional gewann Erik Hellfeier (Ansbach) für seinen Film „Margherita“. Das Video erzählt von einem jungen Pizzaboten, der zwischen Holzofen, den Erinnerungen an seine Mutter und einem Vater, der kein Stück Respekt für seinen Sohn übrig hat, hin- und hergerissen ist. Auch der zweite Preis in dieser Kategorie ging laut einer Mitteilung der Veranstalter nach Ansbach und zwar an „ANsicht“. „Lukas“ heißt ihr Film. Der Titelheld ist genauso einsam wie Nikki. Die beiden treffen sich nachts an einer Bushaltestelle und brechen zu einem gemeinsamen Spaziergang auf. Beide Filme wurden von der Jury auch für das Bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival nominiert, das im Juli in Passau stattfindet.
Den Franken Fernsehen Kurzfilmpreis holte sich Vincent Maurer (Heilsbronn). Sein Film „Drainspotting“ zeigt Kanaldeckel bei den verrücktesten Sachen.
Das Team der Hochschule Ansbach gewann die Herzen der Zuschauer, denn der Publikumspreis wurde an ihren Film „Zimmer 111“ vergeben. Er erzählt von einer syrischen Familie in einer ausweglosen Situation. Der minderjährige Sohn beschließt, nach Deutschland zu fliehen, um die Familie nachzuholen.
Lobende Erwähnungen gab es in der Kategorie Talent für Joshua Villafana (Bad Windsheim) uns seinen Streifen „The Art Fight“ sowie in der Kategorie Professional für „Grau“ von David Pohlus (Ansbach).