Rofu Kinderland meldet Insolvenz an: Filiale in Ansbach soll offen bleiben | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 21.01.2026 20:50

Rofu Kinderland meldet Insolvenz an: Filiale in Ansbach soll offen bleiben

Die Spielwarenhandelskette Rofu Kinderland hat Insolvenz angemeldet. Das teilte am Mittwoch die beratende Anwaltskanzlei des Unternehmens mit. Rofu betreibt in Deutschland insgesamt 104 Filialen, darunter auch eine in Ansbach.

Mit dieser hat das Unternehmen eigentlich auch weitere Pläne: Zuletzt berichtete die FLZ über die Umzugspläne innerhalb der Stadt, bei der ein Leerstand in der Welserstraße beseitigt werden würde. Mitten in die Debatte, mit der sich auch der Stadtrat beschäftigt, platzt nun die Meldung zur Zahlungsunfähigkeit von Rofu.

Das Erdgeschoss des Gebäudes Welserstraße 17/19 steht seit Jahren leer. Jetzt will hier das Rofu Kinderland einziehen. (Archivbild: Florian Schwab)
Das Erdgeschoss des Gebäudes Welserstraße 17/19 steht seit Jahren leer. Jetzt will hier das Rofu Kinderland einziehen. (Archivbild: Florian Schwab)

Rofu Kinderland will in Ansbach umziehen: Löst sich so ein Leerstands-Problem?

Seit vielen Jahren steht der ehemalige TTL-Markt in der Welserstraße leer. Doch jetzt gibt es mit Rofu einen Interessenten – und es kommt Bewegung in die Sache.
20.01.2026 20:11
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Standorte in Franken von Kitzingen bis Fürth

Nach Angaben des Insolvenzberaters Pluta ist eine Sanierung des Unternehmens mit Sitz in Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland-Pfalz) in Eigenverwaltung geplant. Das Management von Rofu bleibe im Amt. Unterstützend werde Marcus Katholing von der Pluta Management GmbH zur Führungsebene dazustoßen. Ziel des Verfahrens sei „eine wirtschaftliche und strukturelle Neuaufstellung des Unternehmens unter eigener Führung”, heißt es.

Wie in der Pressemitteilung versichert wird, laufe der Geschäftsbetrieb in den über 100 Filialen weiter. In den vergangenen Monaten sei bereits ein Konzept zur Sanierung erarbeitet worden, versichert Geschäftsführer Michael Fuchs. Rofu hat in Franken neben Ansbach unter anderem Standorte in Fürth, Weißenburg, Kitzingen, Schweinfurt und Bayreuth. Auch im weiteren Umfeld von Westmittelfranken ist Rofu aktiv, etwa in Crailsheim und Nördlingen.

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Fokus soll für die Zukunft auf den Filialen liegen

Das Unternehmen habe die rund 1950 Mitarbeitenden über den Sachstand informiert. Ihre Gehälter seien über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert.

Als Grund für den Schritt gibt Rofu ein „schwaches Weihnachtsgeschäft, anhaltende Konsumzurückhaltung, gestiegene Kosten” sowie einen „intensiven Wettbewerb” an. Den Fokus wolle das Unternehmen nun auf den stationären Handel „als Herzstück der Marke” legen. Auch sollen innerbetriebliche Strukturen verbessert werden. Zugleich suche die Marke einen Investor.

Der Spielwarenhändler Rofu Kinderland will sich in Eigenverwaltung sanieren. Betroffen ist auch die Filiale in Ansbach. (Symbolbild: Daniel Löb/dpa)
Der Spielwarenhändler Rofu Kinderland will sich in Eigenverwaltung sanieren. Betroffen ist auch die Filiale in Ansbach. (Symbolbild: Daniel Löb/dpa)
Der Spielwarenhändler Rofu Kinderland will sich in Eigenverwaltung sanieren. Betroffen ist auch die Filiale in Ansbach. (Symbolbild: Daniel Löb/dpa)

Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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