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Veröffentlicht am 29.01.2026 06:00

Schule, Ausbildung, Studium und Karriere: Den richtigen Bildungsweg finden

Foto: Pixabay
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Die Schulzeit bildet das Fundament für das spätere Berufsleben. Ob mit dem Schulabschluss die Mittlere Reife oder das Abitur erworben wird und danach eine Ausbildung oder ein Studium folgt – die Weichen für das spätere Arbeitsleben werden früh gestellt.

Nach der vierten, fünften oder auch sechsten Klasse steht für viele Schülerinnen und Schüler der Schulwechsel auf die Realschule, das Gymnasium oder eine andere Schule an. Der geplante Übertritt auf eine weiterführende Schule stellt damit Eltern und Kinder vor verschiedene Fragen.

Wo liegen die individuellen Stärken und Interessen des Kindes? Zeichnet sich bereits eine besondere Neigung für bestimmte Fächer oder sogar für ein mögliches Berufsfeld ab, das einen passenden Bildungsweg erkennen lässt? Ebenso wichtig ist die Frage, wie gut das Kind mit dem bisherigen Lernpensum zurechtkommt und ob es die steigenden Anforderungen und zunehmenden Lern- und Leistungsdruck der weiterführenden Schule bewältigen kann.

Welche Schule ist die richtige?

Mit dem Wechsel auf eine weiterführende Schule kommen neue Fächer hinzu, die Zahl der Unterrichtsstunden steigt, die Inhalte werden komplexer und der Lerndruck nimmt zu. Tests und Klassenarbeiten gehören nun regelmäßig zum Schulalltag und erfordern eine deutlich intensivere Vor- und Nachbereitung sowie mehr Zeit für Hausaufgaben und das Lernen des Unterrichtsstoffs.

Zudem bieten viele Schulen spezialisierte Zweige oder Profile an, in denen Schülerinnen und Schüler ihren Neigungen entsprechend zusätzliche Qualifikationen erwerben können. Bei diesen Wahlmöglichkeiten kann der Fokus auf einer musischen oder sprachlichen Ausbildung liegen oder ein wirtschaftlicher beziehungsweise naturwissenschaftlicher Schwerpunkt gesetzt werden.

Bei der Auswahl der passenden Schule sollten Eltern daher berücksichtigen, wie gerne und leicht sich ihr Kind neue Lerninhalte erschließt. Denn weder Über- noch Unterforderung sind motivierend oder fördern nachhaltigen Lernerfolg.

Informationsveranstaltungen von Schulen nutzen

Um sich einen ersten Eindruck von der Schule, den Lehrkräften und dem Umfeld zu verschaffen, bieten viele Schulen Informationstage oder einen Tag der offenen Tür an. Bei einer Führung durch das Schulhaus können die Klassenräume besichtigt werden. Eltern und Kinder erhalten außerdem einen Einblick in die verschiedenen Fächer der Realschule oder des Gymnasiums und können sich über besondere Wahlangebote und Profile informieren.

Viele Bildungswege führen zum Traumjob

Die Entscheidung, welche Schulform die richtige ist und welcher Bildungsweg die Weichen für die berufliche Zukunft stellt, sollte wohl überlegt sein. Dennoch bestehen auch später noch Möglichkeiten zur Neuorientierung. Auch ohne Abitur haben Spätberufene die Chance auf einen Studienplatz. Mit einer passenden Ausbildung und Berufserfahrung stehen teilweise alle Studiengänge oder zumindest fachlich spezialisierte Studiengänge für Interessierte offen.

Unterstützung beim Lernen durch Nachhilfeunterricht

Nachhilfeunterricht ist nicht nur etwas für vermeintlich lernschwache Schüler, sondern bietet im Idealfall eine individuelle Unterstützung und Vertiefung des Unterrichtsstoffs. In kleinen Gruppen oder im Einzelunterricht kann der Stoff gezielt auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt werden – oft mehr, als es im regulären Unterricht möglich ist.

Nachhilfelehrer bringen außerdem sowohl pädagogische Qualifikationen als auch fachliche Kompetenzen mit und können somit gezielt auf Stärken und Schwächen eingehen. Das steigert die Motivation der Schülerinnen und Schüler, da sie Lerninhalte besser verinnerlichen und erfolgreich im Unterricht oder bei Klassenarbeiten anwenden können. Gleichzeitig entlastet Nachhilfe das Verhältnis zwischen Eltern und Kind, da Hausaufgaben und Lernbetreuung zu Hause nicht immer stressfrei ablaufen.

Nach der Schule und dann?

Wer kurz vor dem Schulabschluss steht, hat verschiedene Möglichkeiten: eine Ausbildung, ein Studium oder ein duales Studium. Während bei der Wahl der passenden Schulform häufig die Eltern im Vordergrund standen, liegt die Entscheidung über den weiteren beruflichen Werdegang nun mehr bei den künftigen Auszubildenden und Studierenden. Dennoch können Eltern weiterhin wertvolle Unterstützung bei der Entscheidung bieten.

Auch Hochschulen und Universitäten bieten oft Informationsveranstaltungen an, die es Eltern und Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. So lässt sich herausfinden, welche Hochschule und welche Studienfächer zu den persönlichen Interessen, Fähigkeiten und Berufswünschen passen.
Insbesondere Fachhochschulen sind zudem gut vernetzt und arbeiten oftmals in Kooperation mit Unternehmen zusammen. Das eröffnet Studierenden die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihren Karriereweg gezielt zu gestalten.


Von stmo
north