„Sehr zufrieden”: Mitteleschenbach wählt Stefan Bußinger erneut zum Bürgermeister | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 08.03.2026 23:08

„Sehr zufrieden”: Mitteleschenbach wählt Stefan Bußinger erneut zum Bürgermeister

Stefan Bußinger (SPD/UW) bleibt Bürgermeister in Mitteleschenbach. (Foto: Antonia Müller)
Stefan Bußinger (SPD/UW) bleibt Bürgermeister in Mitteleschenbach. (Foto: Antonia Müller)
Stefan Bußinger (SPD/UW) bleibt Bürgermeister in Mitteleschenbach. (Foto: Antonia Müller)

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen war die Befürchtung in Mitteleschenbach. Stefan Bußinger (SPD/UW) und Daniela Wittmann (CSU) wollten ins Rathaus einziehen. Am Ende setzte sich Amtsinhaber Bußinger doch relativ klar durch.

Stefan Bußinger habe befürchtet, dass es knapper wird und am Ende auf wenige Stimmen ankommt, räumte er gegenüber der FLZ ein. Er bekam rund 58,7 Prozent der Stimmen und ist damit „sehr zufrieden”. Sein Büro im Rathaus darf er also behalten. Die Erleichterung stellte sich am Abend schon ein, so der 53-Jährige.

Mit Blick auf den „schwierigen“ Wahlkampf sei er „ehrlich froh, dass es vorbei ist”. Besonders unter den Bürgerinnen und Bürgern sei es in den vergangenen Wochen durchaus hitzig geworden. Die Wahlbeteiligung von 78 Prozent „kann man lassen”, befand Bußinger. Man habe in Mitteleschenbach „schon immer eine hohe Beteiligung”.

Gemeinsam mit den weiteren Kandidatinnen und Kandidaten der Liste, den Freunden und Gönnern feierte Bußinger am Sonntagabend im Schützenhaus den Wahlsieg.

Wittmann: „Ich komme in sechs Jahren wieder”

41,3 Prozent der Wählenden machten ihr Kreuz bei Daniela Wittmann. Die 41-Jährige war am Wahlabend relativ gefasst. „Natürlich tritt man an, um zu gewinnen”, räumte sie ein. Doch sie ist auch stolz auf den Wahlkampf und ihr Ergebnis: „Das ist schon auch eine Leistung”, so Wittmann mit einem Quäntchen Stolz in der Stimme.

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Der Wahlkampf, besonders an den Haustüren der Bürgerinnen und Bürger, sei eine „wertvolle Erfahrung“ gewesen. Obwohl sie nun nicht ins Rathaus einzieht: Das Engagement für ihre Heimatgemeinde ende damit natürlich nicht, betonte Wittmann. In den Vereinen bleibt sie weiter aktiv, im Gemeinderat wird sie auch mitwirken können. Schon jetzt steht für sie außerdem fest: „Ich komme in sechs Jahren wieder.“

Sechs zu sechs Sitze im Gremium

Im Gemeinderat schenken sich die beiden Listen zukünftig nichts mehr. Sowohl CSU als auch SPD/UW bekommen sechs Sitze. Bisher hatten SPD/UW fünf und die CSU sieben Stimmen.

Für SPD/UW wurden in den Gemeinderat gewählt: Stefan Bußinger, Martin Meyer, Christian Zabold, Matthias Leng, Sandra Lehner und Andreas Schlund.

Gewählt wurden für die CSU: Kerstin Seitz-Knechtlein, Daniela Wittmann, Reinhold Gulden, Verena Weger, Andreas Gracklauer und Gerald Lang.


Antonia Müller
Antonia Müller
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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