Die von einem Gletscherabbruch ausgelöste Sturzflut im Himalaya sorgt auch in Deutschland für Trauer und Bestürzung. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf weit über 1.000 Menschen angewachsen, noch immer werden Tausende vermisst. Zudem sind Häuser, Kraftwerke, Brücken und Straßen zerstört. Wer vor Ort tätige Hilfsorganisationen unterstützen möchte, kann das mit einer Spende tun.
Aber wie kann ich sicher sein, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es gebraucht wird? Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat eine Liste all jener Organisationen zusammengestellt, die im Katastrophengebiet tätig sind oder vor Ort tätige Partner unterstützen und zu Spenden zugunsten der Opfer der Sturzflut in Nepal aufrufen. Sie alle sind mit dem DZI-Spenden-Siegel als Zeichen für besondere Förderungswürdigkeit ausgezeichnet. Der Liste, die sich auf der Webseite des DZI findet, können Interessierte nicht nur die Namen der Organisationen, sondern auch deren Adressen und Kontoverbindungen entnehmen.
Für alle, die sich lieber selbst noch einmal umschauen und für eine Organisation entscheiden wollen, hält das DZI folgende Tipps bereit:
Übrigens: Spenden kommen nicht nur Betroffenen zugute. Sie können auch Ihre Steuerlast senken. Dafür tragen Sie die Spenden, die an eine steuerbegünstigte Organisation gegangen sein müssen, in die Anlage Sonderausgaben der Steuererklärung ein. Absetzbar sind Spenden von bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der eigenen Einkünfte.
Bei Spenden bis zu einer Höhe von 300 Euro genügt ein Kontoauszug oder Online-Zahlungsbeleg als Nachweis. Darüber braucht es oft eine Zuwendungsbestätigung der Empfängerorganisation. In Katastrophenfällen gelten jedoch teils Ausnahmen - und Finanzämter sind weniger streng.
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