Sommer, Sonne, Urlaubszeit – doch wer kümmert sich in dieser Zeit um die Pflanzen? Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich Beete und Topfpflanzen auch während der Abwesenheit gut versorgen. Doch was ist vor dem Urlaub noch zu tun?
Vor der Abreise sollte man den Garten noch einmal gründlich bewässern, empfiehlt Lutz Popp, Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege. Eine frische Mulchschicht hilft zusätzlich dabei, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.
Dafür kann man offene Flächen im Beet und Zwischenräume dünn mit organischem Material wie etwa Grasschnitt abdecken. Laut Popp lässt sich so verhindern, dass die Erde verkrustet. Zudem wird die Verdunstung deutlich reduziert. In der Folge braucht es weniger Gießwasser.
Einfache Bewässerungshilfen können während der Urlaubszeit gute Dienste leisten. Bewährt haben sich beispielsweise mit Wasser gefüllte Flaschen, die kopfüber in die Erde gesteckt werden. Damit das Wasser nach und nach abgegeben wird, werden zuvor ein paar kleine Löcher in den Deckel gebohrt.
Laut der Zeitschrift „Ökotest“ eignen sich Bewässerungshilfen aus Ton besonders für Topfpflanzen und Balkonkästen. Wer sich jetzt neue Pflanzgefäße anschafft, kann darauf achten, dass sie mit einem integrierten Wasserspeicher ausgestattet sind.
Auch ein schattiger Platz kann Pflanzen die Urlaubszeit erleichtern. Wer sie während der Abwesenheit in den Schatten oder – wenn möglich – ins Haus stellt, sorgt dafür, dass sie weniger Wasser benötigen.
Ansonsten gilt: „Lassen Sie im Urlaub ruhig mal die Natur die Arbeit machen“, so Gartenbauexperte Popp. Damit tut man der Natur sogar etwas Gutes. Wilde Ecken bieten wertvolle Rückzugsorte für Insekten und können nach der Rückkehr ganz entspannt gepflegt werden.
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