Statt Tiefkühlpizza: So entfachen Sie Ihre Lust aufs Kochen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 14.01.2026 09:31

Statt Tiefkühlpizza: So entfachen Sie Ihre Lust aufs Kochen

Etwas Einfaches, Schnelles mit wenigen Zutaten zu kochen, steigert die Motivation. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Etwas Einfaches, Schnelles mit wenigen Zutaten zu kochen, steigert die Motivation. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Etwas Einfaches, Schnelles mit wenigen Zutaten zu kochen, steigert die Motivation. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Ist es Zeitmangel oder fehlende Energie? Liegt es an Ideen- oder Lustlosigkeit? Oder graut es einem vor dem unvermeidlichen Abwasch oder dem Aufräumen der Küche hinterher?

Vielleicht ist es auch eine Mischung aus alledem, die Menschen oft bremst, selbst den Kochlöffel zu schwingen. Doch wie kann man Lust aufs Kochen bekommen, um Fertiggerichte schachmatt zu setzen?

Adrian Meule, Ernährungspsychologe an der Universität Regensburg gibt fünf schnelle Tipps.

  1. Seine erste Regel gilt der Stimuluskontrolle. Dabei setzt er darauf, dass man überhaupt keine Fertiggerichte zu Hause hat. „Diese von vornherein gar nicht einzukaufen, fällt leichter, wenn man nicht hungrig, sondern satt einkaufen geht“, rät der Psychologe. 
  2. Um keine Ausreden zu haben, selbst frisch zu kochen, muss man vorbereitet sein. „Dazu sollte man eine Grundbasis nötiger Zutaten und Kochutensilien bereits zu Hause haben“, so der Wissenschaftler am Institut für Psychologie der Uni Regensburg. 
  3. Konkrete Wenn-Dann-Pläne sollten das Mindset ändern. Bedeutet: „Statt sich das unkonkrete Ziel zu setzen „Ich möchte mehr kochen und weniger Fertiggerichte essen”, sollte man für sich ganz spezifische Ziele und Handlungen formulieren“, empfiehlt Adrian Meule: Nach dem Motto: „Wenn ich das nächste Mal Lust habe XY zu essen, mache ich stattdessen YX.“ 
  4. Fangen Sie klein an, lautet der vierte Tipp. Denn: „Je realistischer umsetzbar das Vorhaben ist, desto wahrscheinlicher wird es durchgeführt. Also lieber etwas Einfaches, Schnelles mit wenigen Zutaten kochen, statt gleich ein Drei-Gänge-Menü“, beschreibt der Psychologe den Grundsatz. 
  5. Der fünfte und letzte Tipp hat mit der Küche an sich zu tun. Danach sollte die Umgebung zum Kochen angepasst werden: Liegt alles griffbereit? Gibt es genug Platz? Meule dazu: „Je weniger Hürden und je angenehmer die Atmosphäre, desto eher führt man das Verhalten auch aus.“

© dpa-infocom, dpa:260114-930-541940/1


Von dpa
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