Tischtennis-Herren des TSV Ansbach unterliegen Bad Königshofen III | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 29.01.2025 14:06

Tischtennis-Herren des TSV Ansbach unterliegen Bad Königshofen III

In toller Form: Marcel Seifert überzeugte mit seinem sehr agilen Spiel am Tisch und aus der Halbdistanz. (Foto: Christian Treffer)
In toller Form: Marcel Seifert überzeugte mit seinem sehr agilen Spiel am Tisch und aus der Halbdistanz. (Foto: Christian Treffer)
In toller Form: Marcel Seifert überzeugte mit seinem sehr agilen Spiel am Tisch und aus der Halbdistanz. (Foto: Christian Treffer)

Viel Spannung und Klasse war im Spitzenspiel der Tischtennis-Verbandsoberliga zwischen dem TSV Ansbach und dem TSV Bad Königshofen III geboten. Trotz harter Gegenwehr mussten sich Seifert & Co. der Nachwuchstruppe des Bundesligisten knapp mit 4:6 geschlagen geben.

Wer die untere Platen-Sporthalle betrat, rieb sich erst einmal verwundert die Augen angesichts des jungen Durchschnittsalters des Gäste-Teams. Bad Königshofen setzte im Spitzenspiel der Verbandsoberliga ausschließlich auf angehende Profis und hatte damit am Ende auch Erfolg. Ansbach hielt bei der Partie jedoch mit vollem Einsatz dagegen und bot den Zuschauern sehenswerte Matches.

Das Auftaktdoppel brachte den TSV souverän in Führung

Seifert/Roth setzten sich im Auftaktdoppel gegen Krebs/Heumann zunächst verdient durch und brachten den TSV souverän in Führung. Die Gäste stellten ihre beiden besten Akteure Mizutani und Nevizhyn ins Zweierdoppel und hatten damit Erfolg. Schubert/Weger hielten sehr gut dagegen, mussten dem jungen Duo aus Unterfranken jedoch zum Sieg gratulieren.

In der ersten Einzelrunde demonstrierten die Gäste ihre Stärke

In der ersten Einzelrunde demonstrierten die Gäste dann ihre ganze Stärke. Marcel Seifert zeigte gegen Yuma Mizutani eine tolle Leistung und hielt in dem Spinduell in allen Sätzen hervorragend mit. Der Bad Königshofener hatte am Ende jedoch mit seiner Klasse und auch der nötigen Portion Fortune jeweils das bessere Ende für sich.

Jan Schubert fand gegen den furios startenden und aggressiv attackierenden Volodymyr Nevizhyn zunächst nicht in die Partie. Ab Satz drei war er aber voll da, ging großes Risiko und lag im vierten Durchgang bereits mit 9:3 in Führung. Sein Kontrahent drehte aber erneut auf und holte sich nach einem Time-Out den Satz noch mit 13:11.

Routinier Weger spielte gegen den sehr jungen Heumann seine Erfahrung aus

Nach diesem Rückschlag bäumte sich Ansbach wieder auf: Routinier Dietmar Weger spielte gegen den sehr jungen Gäste-Ersatzspieler Valentin Heumann seine Erfahrung voll aus, mixte gut zwischen Angriff, Block und Unterschnitt und gewann ganz sicher in drei Sätzen.

Ein Schlüsselspiel war die Partie zwischen Julian Roth und Krebs

Fast schon ein Schlüsselspiel war im Anschluss die Partie zwischen Julian Roth und Alexander Krebs, die sich ein rasantes und kräftezehrendes Spin- und Konterduell über fünf Sätze lieferten. Roth lag schon mit 2:1 Durchgängen in Führung, ehe der Gästeakteur noch mehr variierte, immer sicherer wurde und das intensive Match noch im fünften Satz gewann.

Der asiatische Topspieler war an diesem Tag eine Klasse für sich

Jan Schubert gab gegen Yuma Mizutani dann nochmal alles, aber der asiatische Topspieler der Unterfranken mit seiner „Vorhandpeitsche“ war an diesem Tag eine Klasse für sich. Die spektakulärste Partie des Tages lieferten sich dann Marcel Seifert und Volodymyr Nevizhyn. Seifert brillierte bei den Topspin- und Blockrallyes auch mit zahlreichen stark erkämpften Punkten aus der Halbdistanz, setzte trickreiche Aufschläge ein und jubelte am Ende über seinen verdienten Viersatzerfolg.

Da der klare Sieg von Julian Roth gegen Valentin Heumann einkalkuliert war, lagen die Ansbacher Hoffnungen auf Dietmar Weger, der gegen Alexander Krebs auch alles gab. Gegen den cleveren und sicher am Tisch angreifenden Bad Königshofener musste Weger ein hohes Risiko gehen, sodass Krebs letztlich im vierten Satz mit 11:9 den Sieg der Gäste besiegelte.

Die Unterfranken waren auf den Positionen eins bis drei zu stark aufgestellt

Letztlich waren die Unterfranken an diesem Tag auf den Positionen eins bis drei einfach zu stark aufgestellt, Ansbach kann aber erhobenen Hauptes und zuversichtlich in die nächste Partie gehen. Seifert & Co. empfangen am kommenden Sonntag um 15 Uhr das Tabellenschlusslicht TV 48 Erlangen.

Ergebnisse: Seifert/Roth – Krebs/Heumann 11:8, 11:5, 11:4; Schubert/Weger – Mizutani/Nevizhyn 7:11, 12:14, 9:11; Schubert – Nevizhyn 5:11, 7:11, 11:7, 11:13; Seifert – Mizutani 11:13, 8:11, 9:11; Weger – Heumann 11:6, 11:5, 11:7; Roth – Krebs 8:11, 11:9, 12:10, 6:11, 5:11; Schubert – Mizutani 5:11, 6:11, 3:11; Seifert – Nevizhyn 11:5, 11:13, 12:10, 11:7; Weger – Krebs 4:11, 11:7, 3:11, 9:11; Roth – Heumann 11:6, 11:4, 11:8.

Verbandsoberliga Nord Männer

TV Ebern – TTC Rugendorf 5:5

SB Versbach II – RV Viktoria Wombach 8:2

TV 48 Erlangen – DJK SpVgg Effeltrich II 4:6

TSV Ansbach – TSV Bad Königshofen III 4:6

1. SB Versbach II 11 69:41 17: 5

2. TSV Bad Königshofen III 11 61:49 15: 7

3. TSV Ansbach 12 70:50 15: 9

4. TV Ebern 11 58:52 14: 8

5. TTC Rugendorf 12 60:60 12:12

6. RV Viktoria Wombach 11 54:56 10:12

7. DJK SpVgg Effeltrich II 11 45:65 9:13

8. TV Etwashausen II 9 37:53 7:11

9. TS Kronach 11 49:61 6:16

10. TV 48 Erlangen 11 47:63 5:17


Von Christian Treffer
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