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Veröffentlicht am 06.03.2024 09:48

Vorbei mit der Friedenspflicht: Die Bahn streikt erneut

Fünf Wochen lang galt nun eine Friedenspflicht zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Diese endete am 3. März. Nun kündigte die GDL einen erneuten Streik an.

Der Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr der DB werden vom Donnerstag, 7. März, bis einschließlich Freitag, 8. März, bundesweit massiv beeinträchtigt sein. Beginn ist im Personenverkehr am Donnerstag um 2 Uhr und offizielles Ende am Freitag um 13 Uhr. Beim Güterverkehr ging es bereits am Mittwoch um 18 Uhr los - Ende: Freitag um 5 Uhr.

Der Streik soll also 35 Stunden andauern - und das ist kein Zufall, denn er soll auf die 35-Stunden-Woche aufmerksam machen.

Go-Ahead-Züge fahren trotz Streik wie gewohnt

Wie sieht es in den Landkreisen Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und Ansbach aus? Wie bereits bei den letzten Streiks der Bahn fahren auch diesmal die Go-Ahead-Züge in gewohnter Weise, da diese nicht davon betroffen sind. Aufgrund einer Verwüstung in einem Go-Ahead-Zug kann es jedoch auf der Strecke Würzburg-Treuchtlingen auch weiterhin noch zu Einschränkungen kommen.

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Die S-Bahn-Verbindung S4 zwischen Ansbach und Nürnberg verkehrt während des Streiks etwa alle zwei Stunden, wie auch schon beim letzten Mal. Und auch die S6 zwischen Neustadt und Nürnberg fährt am Donnerstag immer wieder.

Regionalbahn fährt teilweise

Zwischen Neustadt und Steinach fährt normalerweise die Regionalbahn RB81. Auch die verkehrt während des Streiks ab und zu. Die Intercity-Verbindungen in der Region fallen jedoch gänzlich aus.

Bahnreisende in Westmittelfranken können sich regelmäßig unter Bahn.de oder in der DB Navigator App über ihre Reiseverbindungen informieren. Es wird darum gebeten, von nicht notwendigen Reisen während des GDL-Streiks abzusehen und Reisen auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben oder diese nach Möglichkeit noch vorzuziehen.

Der Bahnhof in Ansbach könnte auch an diesem Donnerstag und Freitag (wie hier beim Streik im Januar) leergefegt aussehen. (Symbolbild: Anna Beigel)
Der Bahnhof in Ansbach könnte auch an diesem Donnerstag und Freitag (wie hier beim Streik im Januar) leergefegt aussehen. (Symbolbild: Anna Beigel)
Der Bahnhof in Ansbach könnte auch an diesem Donnerstag und Freitag (wie hier beim Streik im Januar) leergefegt aussehen. (Symbolbild: Anna Beigel)

Anna Beigel
Anna Beigel
Redakteurin in Ansbach
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