Wie Teigwaren und Pasta-Reste länger halten | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 17.08.2026 16:25

Wie Teigwaren und Pasta-Reste länger halten

Nudelreste übrig? Erst auskühlen lassen, dann gut verschlossen in den Kühlschrank. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)
Nudelreste übrig? Erst auskühlen lassen, dann gut verschlossen in den Kühlschrank. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)
Nudelreste übrig? Erst auskühlen lassen, dann gut verschlossen in den Kühlschrank. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)

Bleiben nach dem Essen Nudeln übrig, kann man diese im Kühlschrank aufheben. Gut gekühlt halten sie einige Tage, schreibt die Initiative „Zu gut für die Tonne“. Lagern gekochte Nudeln hingegen ungekühlt bei Zimmertemperatur, können sich Bakterien schnell vermehren.

Damit die Teigwaren möglichst lange genießbar sind, sollte man zudem diese Tipps beachten:

  • Nudeln immer nur so lange kochen, bis sie bissfest sind. Am besten auf die Zeiten auf der Verpackung achten. Spätzle und Gnocchi sind fertig, wenn sie im Topf oben schwimmen.
  • Nach dem Kochen die Nudeln mit etwas Öl beträufeln, damit die Pasta nicht zu einem Klumpen verklebt.
  • Damit gekochte Pasta im Kühlschrank nicht hart wird, sollte sie in einem geschlossenen Behälter aufbewahrt werden.
  • Um Keime zu vermeiden, ist es wichtig, Nudelgerichte durchgehend zu erwärmen. Vorsicht, bei der Mikrowelle werden sie zum Teil nur punktuell erhitzt. Vor dem Verzehr immer auf den eigenen Geruchssinn verlassen.

Trockenware und frische Teigwaren lagern

Wer Pasta im Laden kauft, hat die Wahl zwischen frisch hergestellten Nudeln und Trockenware. Was gibt es da jeweils bei der Lagerung zu beachten? 

Frische Nudeln, Spätzle und Gnocchi halten im Kühlschrank drei bis vier Tage. Da sie sehr anfällig für Keime sind, sollte man gerade an warmen Tagen darauf achten, sie auch beim Transport möglichst zu kühlen.

Getrocknete Nudeln und Teigwaren bewahrt man am besten verschlossen und trocken bei Raumtemperatur auf, rät die Initiative. Auch damit keine Schädlinge wie Lebensmittelmotten angelockt werden. Dann ist Trockenware in der Regel auch Jahre über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus haltbar.

Die Verbraucherzentrale nennt aber Ausnahmen: Teigwaren aus Vollkorn, Eiern oder Gemüse sollte man gemäß dem Mindesthaltbarkeitsdatum verbrauchen. 

Zudem wichtig bei Trockenware: dass sie keinen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt ist. Lagerorte direkt neben dem Herd, der Spülmaschine oder in der Nähe des Fensters sollte man vermeiden, raten die Verbraucherschützer. Am besten bewahrt man Trockenware in einem belüfteten Speiseschrank oder einer luftigen Vorratskammer bei einer Temperatur von 15 bis 20 Grad Celsius auf.

© dpa-infocom, dpa:260817-930-543296/1


Von dpa
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