Anzünden bis Abschrubben: 3 Tipps rund ums Grillen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 19.06.2026 15:08

Anzünden bis Abschrubben: 3 Tipps rund ums Grillen

Erst wenn die Holzkohle von einer weißen Ascheschicht bedeckt ist, sollte das Grillgut auf den Rost. (Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn)
Erst wenn die Holzkohle von einer weißen Ascheschicht bedeckt ist, sollte das Grillgut auf den Rost. (Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn)
Erst wenn die Holzkohle von einer weißen Ascheschicht bedeckt ist, sollte das Grillgut auf den Rost. (Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn)

Festival, WM oder einfach so: Grillen macht Spaß, kann aber seine Tücken haben. Etwa, wenn die Kohle nur vor sich hin qualmt. Ein Tipp der DIY Academy dann für alle, die keine Lust auf zeitraubende Experimente mit Pappe, Pusten oder Handblasebalg haben, aber einen Akkuschrauber: Diesen mit Gebläseaufsatz nutzen.

1. Anfeuern mit Akkuschrauber und Co.

Durch den gezielten Luftstrom, den das Gerät erzeugt, soll die Glut demnach Sauerstoff bekommen - und schnell bereit sein fürs Grillgut. 

Sie haben weder einen Akkuschrauber noch einen passenden Aufsatz? Auch mit der Fußluftpumpe fürs Rad kann man es mal probieren, oder – wenn man Strom hat - mit einem Klassiker, dem Föhn.

Wichtig in jedem Fall: Von Spiritus, Alkohol oder Benzin beim Grillanzünden unbedingt die Finger lassen. Schüttet man sie in die Glut, kann das zu Stichflammen und schweren Brandverletzungen führen, so die Aktion „Das sichere Haus (DSH)“. Sie rät übrigens, Würste, Steaks, Gemüse und Co. erst dann auf den Grill zu legen, wenn die Holzkohle von einer weißen Ascheschicht bedeckt ist. Das Durchglühen dauert etwa eine halbe Stunde.

2. Rechtzeitig reinigen mit Alufolie

Wer zwar Spaß am Grillen hat, aber weniger Freude am anschließenden Schrubben des Grillrostes, der sollte die Arbeit übrigens dennoch nicht aufschieben. Putzen Sie den Rost, solange er noch „handwarm“ ist, rät die DIY Academy. Dann geht es einfacher.

Auf dem Festival oder ohne Spülmaschine und Co. kann man es auch mal mit diesem Trick der DIY-Experten aus Köln probieren: ein Stück Alufolie zu einer festen Kugel drücken und damit über den am besten noch warmen Grillrost fahren. Die strukturierte Oberfläche löst angebrannte Reste demnach ähnlich wie eine Bürste.

3. Geht runter wie Öl

Ein Tipp des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel (IKW): Vor dem Grillen etwas Speiseöl auf den Rost pinseln. Damit soll das Grillgut weniger einbrennen und das Reinigen leichter werden. 

Grobe Reste lassen sich dann zum Beispiel mit Zeitungspapier vom Rost kratzen. Anschließend kann der Rost mit einer Grillbürste vorgereinigt werden.

© dpa-infocom, dpa:260619-930-250587/1


Von dpa
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