Frühzeitige Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsinteressen zu entdecken, sei das Ziel, so Schulleiter Ulrich Schöttle. Es gehe darum, jungen Menschen praxisnah berufliche Perspektiven aufzuzeigen und Kontakte zu potenziellen Ausbildungsbetrieben in der Region zu ermöglichen.
Berufsinteressen und Ausbildungsplätze zu entdecken, war und bleibt die Hauptmotivation für den bereits zum vierten Mal stattfindenden „Berufs-Speed-Dating-Tag” an der Diespecker Mittelschule. Mit den Worten „Wir starten jetzt, habt viel Freude mit den Experten der Firmen und redet miteinander”, begrüße Ulrich Schöttle die Schülerinnen und Schüler sowie die Abgesandten der teilnehmenden Betriebe.
Schon zuvor hatte sich die Aula verwandelte in eine Hausmesse, in der sich sage und schreibe 26 regionale Unternehmen den Schülerinnen und Schülern der achten bis zehnten Klasse präsentierten. An deren Ständen ließen sich die jungen Menschen durchaus rege und interessiert über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten aufklären.
In kurzen „Eins zu Eins” Gesprächen hatten die Jugendlichen dann die Möglichkeit, insgesamt rund 40 Ausbildungsberufe der unterschiedlichsten Branchen näher kennenzulernen und dabei – ganz nebenbei – die eigenen Fähigkeiten, sich selbst zu präsentieren, auszutesten. Vertreten waren die Betriebe aus den Bereichen Handwerk und Industrie ebenso wie der über Handel sowie Pflege und Dienstleistungsberufe.
Konrektorin Anja Held dankte allen Ausstellern und Firmen, die das „Reinschnuppern” an diesem Tag ermöglichten. Sie hoffe, dass viele Auszubildende dadurch eine Lehrstelle finden. Ein weiterer Dank ging an den Hauptorganisator, den Lehrer der 10. Klasse, Martin Reuß, für die dessen intensive Vorbereitungsarbeit sowie an Hausmeister Christian Bauer und Sekretärin Tanja Geißlinger, ohne die die die Veranstaltung nicht zu stemmen gewesen wäre. Auch den Lehrerinnen Carmen Bär und Andrea Haller, die Snacks vorbereiteten sowie den „Pausenverkaufs- Omis” dankte die Schulleitung
Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich schaute ebenfalls vorbei – wenngleich nicht auf Job-Suche – und äußerte sich sehr lobend über die Veranstaltung. Es sei toll, wie sich die Schule einsetze und darauf achte, dass die Jugendlichen eine gute Ausbildung bekommen. Übrigens: Neben den eigenen Schülerinnen und Schülern der 8., 9. und 10. Klassen hatten im Zuge guter Nachbarschaft auch die 8. und 9. Klassen der Mittelschule Emskirchen teilgenommen.