Die Stadt Feuchtwangen verfolgte ein ambitioniertes Vorhaben: den Bau einer Mountainbike-Strecke. 14 Schüler des Gymnasiums Feuchtwangen beteiligten sich im vergangenen Schuljahr gemeinsam mit ihrem Seminarleiter Felix Klemens an diesem Projekt und wurden dafür nun mit dem P-Seminar-Preis ausgezeichnet.
Im Rahmen einer Feierstunde in der Mensa des Gymnasiums würdigte die Ministerialbeauftragte für Mittelfranken, Dr. Gabriele Kuen, die „Knochenarbeit“ der Seminarteilnehmer, die mit viel Einsatz zwei Mountainbike-Trails im städtischen Waldgebiet „Krabbenloch“ errichtet haben, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch die Kooperation mit der Mittelschule-Land und der Mittelschule-Stadt ist darüber hinaus ein schulartübergreifendes Projekt entstanden, das die Ministerialbeauftragte in ihrer Rede besonders hervorhob.
Anschließend überreichte Kuen dem Schulleiter Volker Dollinger, den 14 Schülern sowie ihrem Lehrer die Urkunden des Kultusministeriums. Damit ist das Gymnasium Feuchtwangen eine von drei mittelfränkischen und 27 bayernweit ausgezeichneten Preisträgerschulen.
Den Glückwünschen schloss sich auch Bürgermeister Patrick Ruh an und bedankte sich für das gelungene „Teamwork“, ohne das ein solches Projekt nicht realisierbar gewesen wäre.
Maximilian Stark von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die das Preisgeld in Höhe von 200 Euro stiftete, betonte die Bedeutung des P-Seminars als wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung, die sich auch in der Zusammenarbeit mit externen Partnern widerspiegle. Fabian Gauß, der von der Stadt beauftragte Projektleiter, fügte hinzu, dass dieses Vorhaben erst durch die großzügigen Materialspenden zweier regionalen Partner aus dem Baugewerbe realisiert werden konnte.
Anschließend skizzierte P-Seminarleiter Felix Klemens die Tätigkeitsbereiche seiner Schüler, die vom Entwurf der benötigten Schilder für die beiden Strecken bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit reichten. Die Hauptaufgabe bestand jedoch im eigenhändigen Bauen und Gestalten der Trails, was in zahlreichen Arbeitseinsätzen bei teils widrigen Witterungsbedingungen viel Motivation und Kraftanstrengung von den Jugendlichen verlangte, so Klemens.
Am Ende konnten die beiden Mountainbike-Strecken dank des großen Engagements aller Beteiligten laut Pressemitteilung pünktlich im Frühjahr dieses Jahres eröffnet und seitdem fleißig von der Feuchtwanger Mountainbike-Szene genutzt werden.
Damit konnte „ein Projekt, das Bestand hat“ als große Gemeinschaftsaktion vollbracht werden, auf die die Schüler mit Stolz zurückblicken können, betonte Schulleiter Dollinger abschließend.