Beachvolleyball: Ansbach-Windsheimer Duo mit großer Spielfreude auf Sand | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 21.09.2024 08:00

Beachvolleyball: Ansbach-Windsheimer Duo mit großer Spielfreude auf Sand

Zufriedenes Lächeln nach einer gelungenen Beachvolleyball-Saison: Sophia Botsch und Felix Dachlauer. (Foto: Norbert Dietrich)
Zufriedenes Lächeln nach einer gelungenen Beachvolleyball-Saison: Sophia Botsch und Felix Dachlauer. (Foto: Norbert Dietrich)
Zufriedenes Lächeln nach einer gelungenen Beachvolleyball-Saison: Sophia Botsch und Felix Dachlauer. (Foto: Norbert Dietrich)

Bei der Deutschen Meisterschaft im Mixed-Beachvolleyball wurde der Bezirk Mittelfranken erneut von Sophia Botsch (TSV Ansbach) und Felix Dachlauer (TV Bad Windsheim) vertreten. Beim Turnier in Ingolstadt belegte das Duo den neunten Rang.

Durch gute Platzierungen in dieser Sommersaison hatten Sophia Botsch und Felix Dachlauer genügend Punkte gesammelt, um sich für die DM zu qualifizieren, die wie im vergangenen Jahr auf der großen Beachvolleyballanlage an der Donau in Ingolstadt stattfand. Insgesamt 24 Mannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet traten bei dem Turnier an, das den Abschluss der Beachvolleyball-Saison darstellte. Botsch/Dachlauer zeigten sich wie im Vorjahr motiviert und spielfreudig und erreichten als Neunte abermals einen Top-Ten-Platz.

Nasskaltes Wetter machte allen zu schaffen

Das Wetter machte allen Spielerinnen und Spielern am Turnier-Samstag schwer zu schaffen. Regen und kühle Temperaturen begleiteten die Partien von Anfang an und verlangten den Teams auf dem nassen und kalten Sand alles ab. Trotz dieser Bedingungen verlief der Start ins Turnier für Botsch/Dachlauer vielversprechend: Mit einem Freilos und einem klaren 2:0-Sieg setzten sie sich souverän als Gruppensieger durch. Felix Dachlauer gelang zu Beginn jedes Satzes eine kurze Breakphase und der dadurch gewonnene Vorsprung wurde sicher bis zum Satzende gehalten. „Wir waren gut drauf und haben genau das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Dachlauer nach den ersten Spielen.

Nach der Gruppenphase wurde ein „Double-Out-Modus“ gespielt. Ihr erstes Spiel gewannen Botsch/Dachlauer gegen die Berliner Henze/Zajusch ebenfalls 2:0. Mehrfach glänzte Sophia Botsch dabei mit dem geschickten Überwinden des hohen Männerblocks der Berliner Mannschaft. Danach hörte es auf zu regnen und es war nur noch kalt.

Mit den späteren Deutschen Vizemeistern Fabek/Schormann wartete ein Team aus Nordrhein-Westfalen und es entwickelte sich ein äußerst spannendes Spiel auf Augenhöhe. Den ersten Satz entschieden Botsch/Dachlauer für sich, mussten sich aber im zweiten Satz aufgrund von unnötigen Eigenfehlern denkbar knapp mit 14:16 geschlagen geben und verloren auch den Tie-Break.

Lange und attraktive Ballwechsel

Der Sonntagmorgen zeigte, wie Beachvolleyball eigentlich sein sollte. Zwar war es für Mitte September immer noch zu kalt, aber zumindest brach die Sonne hin und wieder durch die Wolkendecke und beleuchtete ein ausgeglichenes und attraktives Spiel des mittelfränkischen Duos gegen die Westfälischen Meister Müller/Tenzer. Beide Teams schenkten sich nichts und es kam zu langen und attraktiven Ballwechseln. Beide Sätze gingen äußerst knapp mit 16:14 und 17:15 an Müller/Tenzer, so dass Botsch/Dachlauer aus dem Turnier ausschieden und schlussendlich den neunten Platz erreichten.

„Das war natürlich schade und etwas unglücklich“, gab Botsch zu, „aber wir haben voll auf Augenhöhe mitgespielt und hatten viel Freude am Spiel. In solch engen Spielen kommt es auf Kleinigkeiten an und natürlich auch ein wenig auf das letzte Quäntchen Glück.“

Für Sophia Botsch und Felix Dachlauer bleibt dieser neunte Platz ein Ansporn, im nächsten Jahr wieder voll anzugreifen. „Wir wissen, was wir alles besser machen können“, reflektierte Dachlauer. „Wir haben aus dem Turnier viel mitgenommen und werden nächstes Jahr erneut versuchen, unter die besten Teams zu kommen.“ Das Duo blickt nun mit frischem Elan auf die in Kürze beginnende Hallensaison und freut sich darauf, in ihren jeweiligen Mannschaften festen Hallenboden unter den Füßen zu haben.


Von Norbert Dietrich
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