Anfang des Jahres hat der Bauhof eine Liste mit 26 nötigen Maßnahmen zur Sanierung der Gemeindestraßen und -wege vorgelegt, deren Finanzrahmen auf über 800.000 Euro geschätzt wird.
Da die Gemeinde aufgrund von anstehenden Gewerbesteuerrückzahlungen in Millionenhöhe knapp bei Kasse ist, werden davon in diesem Jahr nur die dringendsten sieben Projekte in Angriff genommen.
Dafür wurden 80.000 Euro in den Haushalt des laufenden Jahres eingestellt. Erst einmal vertagt werden unter anderem kostspielige Vorhaben wie der Vollausbau der Ortsstraße in Seubersdorf von der Staatsstraße bis zum Ortsanfang und des Quartiers im Bereich „An der Steige“ sowie die Erneuerung der Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Seubersdorf und Herpersdorf.
Noch nicht an die Reihe kommen 2023 außerdem der Haunoldshofener Weg zwischen der Einmündung der Mecklenburgstraße und der Sachsenstraße sowie die Rosenstraße. Nach wie vor noch heuer geplant sind unter anderem Ausbesserungen von starken Setzungen auf der Verlängerung der „Großen Höhe“ Richtung Oberschlauersbach, besonders dringend sanierungsbedürftige Teilstücke auf der stark frequentierten Straße von Dietenholz nach Walburgswinden sowie die Erneuerung eines 30 Zentimeter breiten Versorgungsstreifens entlang mehrerer Teilstücke der Albert-Schweitzer-Straße.
Nach Beschluss des Bauausschusses soll die Bauverwaltung die Ausschreibung der Vorhaben vorbereiten. Die anderen 19 Projekte folgen in den nächsten Jahren.