Eine bunte Bühne für die Bürger in Scheinfeld | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 23.01.2024 07:00

Eine bunte Bühne für die Bürger in Scheinfeld

Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums hatten einen gemeinsamen Chor gegründet. Die Begleitung war ungewöhnlich – mit der Ukulele. (Foto: Martina Hinkelmann)
Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums hatten einen gemeinsamen Chor gegründet. Die Begleitung war ungewöhnlich – mit der Ukulele. (Foto: Martina Hinkelmann)
Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums hatten einen gemeinsamen Chor gegründet. Die Begleitung war ungewöhnlich – mit der Ukulele. (Foto: Martina Hinkelmann)

Auch dieses Jahr sorgte der Kulturauftakt in Scheinfeld mit einem bunten Bühnenprogramm für einen beschwingten vergnüglichen Abend. Die Moderation übernahmen Bürgermeister Claus Seifert und zum zweiten und zugleich letzten Mal die Holzfee Nele I.

Mit von der Partie waren Scheinfelder Vereine und Schulen, sowie die Faschingsgesellschaft AlZiBib und die Passionsspielgemeinschaft. Der Kulturauftakt wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um den kulturell engagierten Vereinen der Stadt Scheinfeld eine Bühne zu bieten.

Begrüßt wurden von Nele I. deshalb auch speziell die neuen Bürgerinnen und Bürger Scheinfelds. Es sei eine Liebeserklärung an die Stadt, ergänzte Seifert, und so mancher wird überrascht sein, was es in Scheinfeld so alles gibt. Der Kulturauftakt ist somit auch eine Veranstaltung, in der die Vereine sich vorstellen und neue Mitglieder gewinnen können.

Von Römerfanfare bis zu Hänschen klein

Den Anfang machte der Europa-Musikzug 1963 zusammen mit den Instrumentalklassen, die von Sabine Brunner dirigiert wurden. Beginnend mit der vom Musikzug gespielten Römerfanfare über „Hänschen klein“ und „Let it go“, welches die Instrumentalklassen zum Besten gaben, war für jeden Geschmack etwas dabei, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Heike Lechner, Vorsitzende des Musikzugs, nun hofft, auch wieder öfter Auftritte bestreiten zu können.

Beim anschließenden Auszug aus dem Krimi-Dinner der Passionsspielgemeinschaft fand man sich mitten in der Polizeistation Scheinfeld wieder, in der zwei Polizistinnen (gespielt von Monika Finster und Helga Haupert-Mergenhagen) im Mordfall Elisabeth Voss tüchtig ermittelten. Vorgeladen war Frau Voss (Tanja Jordan), die Ehefrau des Tatverdächtigen Robert Voss. Begleitet wurde sie von dem Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Dürr (Max Wechsler). Mit dieser Art von Theater begab sich die Passionsspielgemeinschaft 2023 auf neues Terrain. Weitere neue Projekte sind für 2024 in Arbeit, wie beispielsweise die Gründung einer Jugendtheatergruppe.

Im Anschluss lieferten die Schülerinnen und Schüler des BSZ Scheinfeld ihren musikalischen Beitrag. Hier hat sich ein Chor aus allen drei Ausbildungsbereichen der Schule zusammengefunden, um aktuelle Stücke, begleitet von Ukulele und Akustikgitarre, vorzutragen.

Die folgende Darbietung des Männerballetts der Faschingsgesellschaft AlZiBib weckte mit viel Schwung die Lust auf den Fasching und die Prunksitzungen des Markt Bibarter Vereins.

Zu welchen sportlichen Höchstleistungen sie fähig sind, zeigten auch die Mädchen und ein Junge der Showgruppe Turnen des TSV Scheinfeld mit ihrer atemberaubenden Vorführung aus Bodenturnen und Akrobatik.

Turner nehmen auch an Meisterschaften teil

Die Zwölf- bis 17-Jährigen gehen auf Wettkämpfe im Turngruppenwettstreit und sind dabei sehr erfolgreich. Trainiert werden sie von Anja Körger, die aus drei verschiedenen Gruppen eine neue Gruppe mit den 19 Turnern und Turnerinnen gebildet hat, die auf fränkischen, bayerischen und deutschen Meisterschaften vertreten sind.

Auch die Line-Dancer unter der Leitung von Jutta Eisele zeigten mit viel Spaß ihre einstudierte Choreographie. Seit September 2023 gibt es die Gruppe, die aus einem TSV-Kurs entstanden ist. Sie trainieren montags ab 18.30 in der Grundschulturnhalle und freuen sich über Neuinteressenten.

Zum Abschluss spielte das „J-Quintett“ - eine Schüler-Jazzcombo, die inzwischen auf sechs Musiker angewachsen ist. Mit dabei sind Johannes Holzapfel, der bereits seit seinem vierten Lebensjahr Trompete spielt, sowie Justin Geberling, der sich auf der Scheinfelder Bühne als Ausnahmetalent am E-Piano erwies. Außerdem spielen Theodor Rain am Saxofon, Bernhard Roth an der Posaune, Jasper Rolshoven am Bass und Jonas Lutz am Schlagzeug mit.

Für Bewirtung sorgte diesmal der Fischereiverein, der durch die Einnahmen seine Jugend- und Vereinsarbeit weiter voranbringen will. Der Verein nimmt mit seiner 21-köpfigen Jugendgruppe im Alter von zehn bis 17 Jahren an Wettkämpfen teil und stellt auch auf Bezirksebene erfolgreiche Fischer.


Von Martina Hinkelmann
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