Georg-Ehnes-Gedächtnispreis an Roger Rehn: Was die CSU an dem Schopflocher schätzt | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 05.01.2026 13:00

Georg-Ehnes-Gedächtnispreis an Roger Rehn: Was die CSU an dem Schopflocher schätzt

Roger Rehn (Mitte) aus Schopfloch freute sich mit dem stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Valentin Huber (links) und Landrat Dr. Jürgen Ludwig über den an ihn verliehenen Georg-Ehnes-Gedächtnispreis. (Foto: Stefan Baumgärtner)
Roger Rehn (Mitte) aus Schopfloch freute sich mit dem stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Valentin Huber (links) und Landrat Dr. Jürgen Ludwig über den an ihn verliehenen Georg-Ehnes-Gedächtnispreis. (Foto: Stefan Baumgärtner)
Roger Rehn (Mitte) aus Schopfloch freute sich mit dem stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Valentin Huber (links) und Landrat Dr. Jürgen Ludwig über den an ihn verliehenen Georg-Ehnes-Gedächtnispreis. (Foto: Stefan Baumgärtner)

Für sein langjähriges Engagement bei der Fastnachtsgesellschaft „Medine Schopfloch“ hat Roger Rehn beim Neujahrsempfang der CSU den Georg-Ehnes-Gedächtnispreis bekommen.

Mit dieser Auszeichnung, die nach Altlandrat Georg Ehnes (1920 bis 1991) benannt ist, würdigt die CSU seit vielen Jahren herausragendes ehrenamtliches Engagement im Landkreis Ansbach.

Eine lange zurückliegende Begegnung

Unterstützung von der Familie, das Vorbild des Vaters und eine große Leidenschaft, das Gemeinwohl mitzugestalten: Das alles sind die Triebfedern für Roger Rehn. Ihm sei wichtig, dass junge Menschen in ihren Entscheidungen akzeptiert und mitgenommen werden, betonte er. Genau das habe er bei einer lange zurückliegenden Begegnung mit Georg Ehnes, dem damaligen Ansbacher Landrat, bei einer Sitzung der Schopflocher Fastnachtsgesellschaft „Medine” erleben dürfen. „Nach der ,Medine' wurde eingekehrt und gemeinsam gefeiert”, erinnert sich Rehn.

Der Sprecher des CSU-Ortsverbandes, Friedrich Grimm, begrüßte eine große Schar der Schopflocher CSU, Mandatsträger des CSU-Kreisverbandes, die Vertreter des Bezirkstages, Herbert Lindörfer und Hans Popp, sowie zahlreiche Bürgermeister und Freunde aus den Nachbargemeinden und der Region.

Von der „Medine” nicht wegzudenken

In seiner Laudatio ging Grimm auf die vielen Stationen und Wirkungsfelder des Preisträgers ein: Seit 1985 sei er bei der Schopflocher Fastnachtsgesellschaft „Medine” nicht wegzudenken. Als Prinzenpaar mit Ehefrau Andrea, im Elferrat, als Oberschoude und als Drudenpeitscher präge er bis heute das Brauchtum in der Fastnachtshochburg Schopfloch. „Was Roger anpackt, hat Hand und Fuß”, so Grimm.

Dabei gelte es besonders, seinen Einsatz hinter den Kulissen zu betonen. Bereits sechs Monate vorher würden Texte geschrieben und an Pointen gefeilt. Bis zu 75 Vorbereitungstreffen und 14 Veranstaltungen stehen alleine für die „Medine” im Terminkalender. Darüber hinaus ist Roger Rehn Mitglied bei der Feuerwehr Schopfloch, engagiert sich bei der Arbeiterwohlfahrt und war jahrelang Ortsvorsitzender der CSU Schopfloch. Seit 2002 ist er Mitglied im Marktgemeinderat und seit 2020 Fraktionsvorsitzender der CSU.

Mit großer Dankbarkeit nahm Rehn den Preis in Empfang. Landrat Dr. Jürgen Ludwig und der stellvertretende Kreisvorsitzende der CSU Ansbach Land, Valentin Huber, übergaben diese besondere Auszeichnung. Der Landrat blickte zurück auf die Anfänge zu Zeiten des damaligen Landrates Georg Ehnes. Er hob besonders die Vielfalt, die Robustheit und die Dynamik des Landkreises Ansbach hervor. Nur durch Veränderungsbereitschaft und konkretes Handeln könne die vielfach gewünschte und geforderte Erneuerung im sozialen und wirtschaftlichen Bereich gelingen. „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst”, zitierte er den früheren US-Präsidenten John F. Kennedy.

Beharrlich und aufopferungsvoll

Roger Rehn gehöre zu den Menschen, „die nicht fragen, sondern machen”. Er bringe sich ein und dränge sich nicht auf. Durch sein beharrliches, aufopferungsvolles, ehrliches und wirkungsvolles Handeln habe er die Auszeichnung mehr als verdient.

Im Namen des CSU-Kreisverbandes Ansbach Land würdigte auch Valentin Huber die Verdienste des Preisträgers. Auftrag der bedeutenden Auszeichnung sei es, die von Georg Ehnes gelebte Haltung weiterzutragen und zu bewahren. Rehn sei dafür ein beeindruckendes Vorbild.

In seinem Schlusswort lobte Rehn die gelebte Einheit, die ihm in Schopfloch auf allen Ebenen entgegengebracht werde. Er habe großen Rückhalt in der Öffentlichkeit, in der Familie und im Freundeskreis erleben dürfen. Nur mit Verständnis für Beruf, Hobby und das Ehrenamt könne man sich für die Belange der Menschen einsetzen. Ganz besonderer Dank gelte seiner Frau und seinen Eltern. „Mein Vater hat mich an die Kandare genommen und mir den richtigen Schliff verliehen.” Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro will er ausschließlich sozialen Einrichtungen der Marktgemeinde Schopfloch zugutekommen lassen.

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