Junge Union will der „Stachel im Fleisch“ der CSU sein | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 09.12.2023 10:00

Junge Union will der „Stachel im Fleisch“ der CSU sein

Riefen den JU-Ortsverband in Bechhofen wieder ins Leben (von links): Kreisvorsitzender Valentin Huber, Schatzmeisterin Carina Flierl, Digitalbeauftragte Cindy Zippold, Vorsitzende Nelly Günther, Schriftführerin Lena Linke, zweiter Vorsitzender Markus Pfeiffer und Bezirksvorsitzender Konrad Körner nach der Vorstandswahl. Auf dem Bild fehlt Max Effert. (Foto: Johannes Flierl)
Riefen den JU-Ortsverband in Bechhofen wieder ins Leben (von links): Kreisvorsitzender Valentin Huber, Schatzmeisterin Carina Flierl, Digitalbeauftragte Cindy Zippold, Vorsitzende Nelly Günther, Schriftführerin Lena Linke, zweiter Vorsitzender Markus Pfeiffer und Bezirksvorsitzender Konrad Körner nach der Vorstandswahl. Auf dem Bild fehlt Max Effert. (Foto: Johannes Flierl)
Riefen den JU-Ortsverband in Bechhofen wieder ins Leben (von links): Kreisvorsitzender Valentin Huber, Schatzmeisterin Carina Flierl, Digitalbeauftragte Cindy Zippold, Vorsitzende Nelly Günther, Schriftführerin Lena Linke, zweiter Vorsitzender Markus Pfeiffer und Bezirksvorsitzender Konrad Körner nach der Vorstandswahl. Auf dem Bild fehlt Max Effert. (Foto: Johannes Flierl)

Einen Ortsverband der Jungen Union (JU) gibt es nun wieder in Bechhofen. Bei der Gründungsversammlung betonte JU-Kreisvorsitzender Valentin Huber, die CSU-Nachwuchsorganisation sei keine „Plakatklebertruppe“, sondern bringe die Sichtweisen junger Menschen ein und verstehe sich als „Stachel im Fleisch“ der CSU.

Darüber hinaus bezeichnete Huber – der Dinkelsbühler leitete die Versammlung – die JU als „die Heimat der Vernünftigen“. Dem neuen Ortsverband wünschte er viel Erfolg und riet den Mitgliedern zugleich, sich in erster Linie vor Ort für die eigene Kommune zu engagieren.

Dass kontroverse Diskussionen und verschiedene Sichtweisen in der politischen Arbeit dazugehörten, meinte CSU-Ortsverbandsvorsitzender Martin Günther. Zugleich erzählte er aus eigener Erfahrung, dass politische Freundschaften aus der JU lange Zeit hielten.

Hoffnung auf frische Ideen

Sven Waidmann, außen- und sicherheitspolitischer Beauftragter der Bechhöfer CSU und deren Kandidat bei der Bürgermeisterwahl am 28. Januar, nannte die Gründung des JU-Ortsverbands einen Meilenstein: Ziel müsse es sein, in die Breite zu gehen und attraktiv für viele junge Menschen zu sein. Von der JU erhoffe er sich frische Ideen. Das demokratische System lebe von jungen Menschen, die sich politisch engagierten.

Auch Bechhofens unlängst in den Landtag gewählter ehemaliger Bürgermeister Helmut Schnotz würdigte die Wiedergründung. Es sei wichtig, die eigene Heimat mitzugestalten, um ein gutes Leben sowie ein gelingendes Miteinander zu ermöglichen. Auch lud der Abgeordnete die jungen Frauen und Männer ein, ihn im Rahmen einer Landtagsfahrt in München zu besuchen.

Zusammen etwas ins Rollen bringen

„Wenn man zusammen anpackt, kommt etwas ins Rollen“, gab JU-Bezirksvorsitzender Konrad Körner aus Herzogenaurach, der die Vorstandswahl leitete, dem neuen Führungsteam mit auf den Weg. An dessen Spitze wurde Nelly Günther gewählt, ihr Stellvertreter ist Markus Pfeiffer. Als Schatzmeisterin fungiert Carina Flierl, die Schriftführung obliegt Lena Linke.

Zu Beisitzern beriefen die Gründungsmitglieder Max Effert und Cindy Zippold, die zugleich das Amt als Digitalbeauftragte ausübt. Die Kasse prüfen wiederum Günther Ramold und Nicole Meyer, die dies auch beim CSU-Ortsverband tun.

Schließlich zeigte Ortsvorsitzende Nelly Günther ihre Ziele für die künftige politische Arbeit auf: Demnach wird sich die CSU-Nachwuchsorganisation in Bechhofen zunächst vor allem im laufenden Bürgermeisterwahlkampf engagieren. Daneben sei aber auch die Werbung neuer Mitglieder essenziell für eine noch größere Bandbreite des Verbands. Und nicht zuletzt wolle sich die JU Bechhofen aktiv für eine Aufwertung des Naherholungsgebietes Krummweiher einsetzen.


Von Johannes Flierl
north