„Ein besonderer Musikabend hat am Wochenende die Alte Turnhalle Leutershausen zum Beben gebracht”, heißt es in einer Pressemitteilung des Kulturvereins Aug und Ohr. Unter dem Titel „Live in Leuters” präsentierte der Verein ein „ebenso originelles wie mitreißendes Konzept”: Drei Bands traten aus drei Ecken abwechselnd auf.
Den Auftakt machte Three Chord Disaster mit einer Hommage an die goldene Ära des Rockabilly, so die Veranstalter. „Das Trio hatte sich nicht zur Aufgabe gemacht, bloße Kopien bekannter Hits zu liefern, sondern die Musik der Johnny-Cash- und Elvis-Ära lebendig zu machen – roh, ehrlich und voller Energie. Schnalzende Basstreppen und stampfende Beats sorgten für den unverwechselbaren Sound dieser Epoche.” Auch Klassiker wie „Ring of Fire” und „Folsom Prison Blues” habe das Publikum dankbar angenommen.
The Leftovers nahmen den Ball auf und spielten ihn ein paar Jahrzehnte weiter. Die Ansbacher Combo bewies ein beeindruckendes Repertoire – von tanzbaren Nummern bis hin zur entspannten Loungemusik war alles vertreten. „Besonders spürbar war ein kraftvoller Soul-Einschlag, mit dem die Band eine Reihe von Klassikern feierte”, heißt es im Pressetext weiter. „Die Menschen tanzten, plauderten an der Bar oder saßen gemütlich an den Tischen zusammen – genau das richtige Angebot für einen geselligen Abend.”
Für den „krönenden Abschluss” waren 3W zuständig: rockig, direkt und bestens eingespielt. „Das Akustik-Trio hatte die schöne Aufgabe, das Publikum mit einem Füllhorn erfüllter Liedwünsche zufrieden und beschwingt in die Nacht zu entlassen – und meisterte sie mit Bravour”, schildern die Organisatoren von Aug und Ohr.
Für die Bands wie für das Publikum sei „die stimmungsvoll hergerichtete Alte Turnhalle” der ideale Rahmen gewesen. „Auch die Künstler lobten ausdrücklich die herzliche Atmosphäre und die liebevolle Betreuung durch das ehrenamtliche Team des Vereins.”