Praktikumsbörse in Herrieden bietet Jugendlichen frühe Einblicke in Berufe | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 26.01.2026 18:08

Praktikumsbörse in Herrieden bietet Jugendlichen frühe Einblicke in Berufe

Berufswahlbegleiterin Manuela Johrend und Bürgermeisterin Dorina Jechner (von rechts) am Stand der Firma Möbelwerk Schüller. Das Unternehmen bemüht sich um junge Kräfte für Berufe vom Anlagenführer über Elektroniker bis hin zum Produktdesigner. (Foto: Werner Wenk)
Berufswahlbegleiterin Manuela Johrend und Bürgermeisterin Dorina Jechner (von rechts) am Stand der Firma Möbelwerk Schüller. Das Unternehmen bemüht sich um junge Kräfte für Berufe vom Anlagenführer über Elektroniker bis hin zum Produktdesigner. (Foto: Werner Wenk)
Berufswahlbegleiterin Manuela Johrend und Bürgermeisterin Dorina Jechner (von rechts) am Stand der Firma Möbelwerk Schüller. Das Unternehmen bemüht sich um junge Kräfte für Berufe vom Anlagenführer über Elektroniker bis hin zum Produktdesigner. (Foto: Werner Wenk)

Die Mittelschule Herrieden hat für die Vorabschlussschülerinnen und -schüler eine Praktikumsbörse organisiert. Es präsentierten sich 46 hiesige Firmen, um den Achtklässlerinnen und -klässlern einen Einblick in die verschiedenen Berufssparten zu ermöglichen.

Die Veranstaltung fand in der Aula und in weiteren Räumlichkeiten der Schule statt. Dort hatten die beteiligten Unternehmen ihre Stände aufgebaut und suchten mit den Jugendlichen das Gespräch. Die Schülerinnen und Schüler hatten auch Gelegenheit, sich mit Unterstützung von Auszubildenden oder Ausbildern der Firmen praktisch auszuprobieren – etwa bei der Herstellung eines Pinsels oder beim Verlegen von Parkett.

Wertschöpfung für die Betriebe

Interessant war es für die jungen Leute, zu erfahren, was die hiesigen Firmen zu bieten haben. Und das Wichtigste war, dass sie sich für ein Praktikum bewerben konnten, wovon auch viele Schülerinnen und Schüler Gebrauch machten. Schulleiter Werner Winter freute sich über die Anwesenheit einiger Gäste aus der Politik, die mit ihrem Kommen die Wertschöpfung ihrer Betriebe unterstreichen, der Kolleginnen und Kollegen aus den Schulen des Verbandes „Obere Altmühl“ Herrieden, Leutershausen und Bechhofen, darunter Schulleiter Gerhard Bräunlein und Berufswahlbegleiterin Stefanie Dschubek aus Bechhofen.

Ein besonderes Willkommen entbot Winter neben den Schülerinnen und Schülern auch den Vertretern der Firmen. Gegenüber dem Vorjahr waren zwölf weitere Betriebe vor Ort. Lobende Worte fand er für Hausmeister Fritz Oberfichter für dessen leidenschaftliches Engagement.

Das bewährte Format der Praktikumsbörse hat sich laut Winter im Hinblick auf die Räumlichkeiten weiterentwickelt und wurde mehr den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler angepasst. Es gehe auch darum, dass man bereits ein Jahr vor dem Berufswahlprozess die Achtklässlerinnen und -klässler mit den Betrieben bekanntmache und ihnen anhand einer Praktikumsstelle eine Möglichkeit in Richtung Ausbildung aufzeige.

Große Resonanz

Die große Resonanz der Veranstaltung zeigt den Ausführungen der Berufswahlbegleiterin der Mittelschule Herrieden, Manuela Johrend, zufolge, dass das Interesse der lokalen Unternehmen im Bemühen um Auszubildende hoch ist. Eine berufliche Orientierung, so argumentierte sie, sollte nicht über das Handy, wo sich riesige Hightech-Firmen präsentierten, erfolgen, sondern durch die Realität, was man vor Ort durch den Kontakt zu den Betrieben erreichen könne.

Die Jugendlichen an der Schule hätten verschiedene Geschichten. Wenn es um die Vermittlung eines Praktikums gehe, würden alle gleich behandelt. Man wolle versuchen, betonte Johrend, die Heranwachsenden beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen, wo sie auch ihre Zukunft fänden.

Bürgermeisterin Dorina Jechnerer nannte die Veranstaltung ein Musterbeispiel, wie der Schulterschluss zwischen Bildungseinrichtung, der Stadt und der örtlichen Wirtschaft ermöglicht werde. Es sei wichtig, die Jugendlichen in ihren Herausforderungen mitzunehmen und aus der Scheinwelt der virtuellen Realität herauszuholen, damit sie sinnerfüllt ihr Leben erfahren könnten.

Vom Mechatroniker bis zum Zahnmediziner

Beim anschließenden Rundgang durch die Veranstaltungsräume stellten die einzelnen Unternehmen ihre vielfältigen Berufsmöglichkeiten vor. Diese reichten vom Industriekaufmann und Mechatroniker über Maurer, Elektroniker, Bäcker und Metzger bis hin zum Zahnmediziner, Hörakustiker und Polizeibeamten.

Auch verschiedene Ämter und Behörden, wie die Stadtverwaltungen Herrieden und Leutershausen, die Agentur für Arbeit Ansbach, das Diakoneo Bildungszentrum, die ANregiomed Berufsfachschule oder die Handwerkskammer Mittelfranken waren anwesend, um die Schülerinnen und Schüler über ihre Angebote zu unterrichten. Großes Lob gab es seitens der Agentur für Arbeit, die der Schule bei der Veranstaltung mit Rat und Tat zur Seite stand.

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