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Veröffentlicht am 13.03.2025 10:31

Vapes an Minderjährige verkauft: Kommen Jugendliche dafür extra nach Ansbach?

Ein 52-jähriger Ladeninhaber in Ansbach soll Vapes, also E-Zigaretten, an Minderjährige verkauft haben. Das berichtet die Polizeiinspektion Ansbach.

Bereits am 5. März kam eine 48-Jährige mit ihrer 13-jährigen Tochter zur Polizei, um den Mann anzuzeigen. Der Grund: Er hatte ihrer Tochter ein Vape verkauft.

Verkaufte Vapes sind nicht für den Verkauf zugelassen

Am Donnerstag berichtete die Polizei Ansbach nun von einer weiteren Anzeige. Eine Mutter kam mit ihrer 12-jährigen Tochter zur Inspektion. Der 52-jährige Ladeninhaber habe ihr und mehreren Freunden Ende vergangenen Jahres Vapes verkauft, heißt es.

Bei den Vapes, die die Minderjährigen in dem Ansbacher Laden gekauft hatten, handelt es sich laut Polizei um Produkte, die in Deutschland nicht für den Verkauf zugelassen sind. In Schülerkreisen sei bekannt, dass Minderjährige in dem betreffenden Geschäft Vapes kaufen können. Das kristallisiere sich nun heraus, heißt es.

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Markt scheint unter Jugendlichen bekannt zu sein

So liegen der Polizei Hinweise vor, dass Minderjährige aus dem gesamten Landkreis Ansbach extra deswegen nach Ansbach kommen, um im besagten Markt diese E-Zigaretten zu erwerben. Die zuständigen Sicherheitsbehörden wurden am Mittwoch bereits vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt, heißt es weiter.

Sogenannte Vapes verkaufte ein Ladeninhaber an Minderjährige in Ansbach. (Symbolbild: Marijan Murat/dpa)
Sogenannte Vapes verkaufte ein Ladeninhaber an Minderjährige in Ansbach. (Symbolbild: Marijan Murat/dpa)
Sogenannte Vapes verkaufte ein Ladeninhaber an Minderjährige in Ansbach. (Symbolbild: Marijan Murat/dpa)

Anna Beigel
Anna Beigel
Redakteurin in Ansbach
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