Doreen Bergmann liegt „Gastro im Blut“. Die Thüringer Co-Autorin mehrerer Koch- und Backbücher verwandelte die frühere Ortskneipe ihrer Eltern in Stelzendorf in eine Patisserie. Einer ihrer Bestseller ist Zwiebelkuchen.
Ihr Rezept dafür ist für ein gewöhnliches Backblech ausgerichtet. Es eignet sich für Kümmel- und Nicht-Kümmel-Liebhaber und Vegetarier. Man kann aber auch Schinkenwürfel hinzufügen. So geht's:
Für den Hefeteig
Für den Belag
Vorweg ein Wort zur Milch, bei der Bergmann ihren Küchentrick von der Oma anwendet: „Wenn die Milch etwas säuerlich ist, also vergoren oder wie Buttermilch, ist das der Gamechanger beim Hefeteig. Dann geht die Hefe besser.“
Herstellen des Teigs:
Bevor der Belag aufs Blech auf den Hefeteig kommt, der schon etwas gegangen ist, beherzigt Bergmann einen abermaligen „Oma-Trick“: kräftig und überall mit einer Gabel in den Teig stechen, „damit später die Zwiebeln gleichmäßig bleiben und der Hefeteig nicht an einer Stelle hochgeht und an der anderen nicht so.“
Herstellen des Belags:
Mit dem Kochlöffel die Masse gleichmäßig verteilen und darüber geriebenen Käse streuen, z. B. Bergkäse. Prinzipiell eignet sich fast jeder Käse, den man reiben kann; Parmesan empfiehlt Doreen Bergmann aber nicht.
Zeit im Ofen: 40 Minuten backen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze. Umluft wäre ein Fehler und würde den Zwiebelkuchen austrocknen.
Fertig ist der Zwiebelkuchen, wenn der Belag schön gelb-braun und die Schicht oben etwas federnd ist. Die Zwiebeln müssen noch Biss haben und dürfen nicht matschig sein.
Deko: Dafür eignen sich Petersilie und/oder Rote-Bete-Sprossen.
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