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Veröffentlicht am 27.07.2022 10:32

Bayern will Odelgeruch und Hahnenkrähen unter Schutz stellen

Die bayerische Staatsregierung will das Krähen von Hähnen unter Schutz stellen.. (Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)
Die bayerische Staatsregierung will das Krähen von Hähnen unter Schutz stellen.. (Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)
Die bayerische Staatsregierung will das Krähen von Hähnen unter Schutz stellen.. (Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)

Bayern startet eine Bundesratsinitiative zum Schutz des „Sinneserbes“ in Bayern und Deutschland.

Was erst einmal abstrakt klingt, hat ziemlich banale Hintergründe: Ziel der Initiative ist es laut Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler), mögliche Rechtsstreitigkeiten mit langjährig ortsansässigen Landwirten oder auch Handwerksbetrieben zum Beispiel über ortsübliche Geräusche oder Gerüche zu vermeiden. So könnten Verwaltungen und Gerichte „effizient entlastet werden“, wie Glaubers Ministerium mitteilte.

Der Umweltminister sagte: „Jede Region hat ihre spezifischen Bräuche und kulturellen Wurzeln.“ Dazu gehören beispielsweise auch Geräusche und Gerüche wie beim Brotbacken und Bierbrauen, Kirchenglocken oder auch krähende Hähne und Kuhdung.

Mit dem Kulturgut „Sinneserbe“ sollen Gerüche und Geräusche „in besonderer Weise bundesweit geschützt werden“ können. Dazu brauche es eine Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, erläuterte Glauber. Ähnliche Rahmenbedingungen habe zum Beispiel Frankreich bereits geschaffen.

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