Zuversichtlich blicken Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer und Intendantin Jasmin Meindl den Sommerfestspielen des Dinkelsbühler Landestheaters entgegen. Auch Schauspielerin Luise Pahlke schaut optimistisch auf die nächsten Monate: Sie tut das von den Trapezschildern an der Stauferwallkreuzung, mit denen die Saison beworben wird.
Ein Stück für die ganze Familie, ein Volkstheater-Spektakel, eine rasende und rasend witzige Komödie und ein Schlagerabend bilden zusammen einen bunten Bühnenstrauß für den Sommer, heißt es in einer Pressemitteilung.
Im „Räuber Hotzenplotz”, dem diesjährigen Familienstück, geht es ausgesprochen temperamentvoll und pfiffig zu, kündigt Jasmin Meindl an, für die es die erste Sommersaison als Landestheater-Intendantin ist. Sie berichtet auch von den derzeit laufenden Proben für das Abendstück „Kohlhiesls Töchter“ mit Chor und Blasmusik. Denn als „besonderen Clou“ gibt es eine Beteiligung von Musikerinnen und Musikern aus Dinkelsbühl und Umgebung. „Das wird eine tolle Volksfest- und Volkstheater-Gaudi“, wird Meindl zitiert.
Dazu kommt mit dem Stück „Eine Mords-Freundin“ eine „turbulente und schwarzhumorige” Komödie von Steven Moffat, heißt es. Der britische Drehbuchautor setze „voll auf den wilden, waschechten, durch und durch witzigen englischen Humor”. Und in „Wunder gibt es immer wieder“ loten zwei Schauspielerinnen, ein Schauspieler und ein Herr am Klavier „humorvoll, kritisch, liebevoll, berührend, witzig und unterhaltsam” die Schlagerwelt und die Rollenbilder der Geschlechter der vergangenen 100 Jahre aus.
Trotz der schwierigen finanziellen Lage in manchen Städten gehe Dinkelsbühl seinen Weg weiter. „Unsere Stadt lebt von Kultur. Sie verbindet, bildet, inspiriert und stärkt das Gemeinschaftsgefühl – gerade in Zeiten, in denen wir mit einer schwierigen Haushaltslage zu kämpfen haben”, betont Hammer in der Pressemitteilung. Die Investition in die Kultur, insbesondere ins Landestheater, werde in Dinkelsbühl nicht infrage gestellt. Er freue sich auf „einen tollen Kultursommer auf der Freilichtbühne”, so der OB.