Der Ansbacher Felix Straub darf jetzt auch im Zweierbob ran | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 16.02.2025 19:00

Der Ansbacher Felix Straub darf jetzt auch im Zweierbob ran

„Haben uns gut getroffen”: Felix Straub schob Francesco Friedrich zum Weltcupsieg im kleinen Schlitten. (Foto: Foto BSD/Viesturs Lacis)
„Haben uns gut getroffen”: Felix Straub schob Francesco Friedrich zum Weltcupsieg im kleinen Schlitten. (Foto: Foto BSD/Viesturs Lacis)
„Haben uns gut getroffen”: Felix Straub schob Francesco Friedrich zum Weltcupsieg im kleinen Schlitten. (Foto: Foto BSD/Viesturs Lacis)

Zweimal Silber war die Ausbeute von Felix Straub beim Bob-Weltcup in Lillehammer.

Der Ansbacher durfte als Anschieber auch im Zweier ran und verhalf seinem Piloten und Vereinskollegen Francesco Friedrich mit Platz zwei zum Gesamtsieg im Weltcup.

Minimal schneller als das Duo vom BSC Sachsen Oberbärenburg war der deutsche Dauerrivale Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) mit Anschieber Georg Fleischhauer (SC Potsdam), der nach zwei Läufen um 0,02 Sekunden vorne lag.


Das war sehr aufregend im Zweier.

Felix Straub

„Das war sehr aufregend im Zweier, weil es einfach etwas komplett anderes ist als im Vierer. Aber ich denke, wir haben uns ganz gut getroffen am Start. Es gibt immer was zu verbessern, besonders wenn man sein erstes Rennen hatte, aber ich bin erst einmal zufrieden damit“, sagte Straub nach seinem Debüt im kleinen Schlitten.

In beiden Läufen Startbestzeit

Im Vierer gehört der 27-jährige ehemalige Sprinter zur Stammbesetzung. Auch hier gab es Silber für die Friedrich-Truppe auf der Olympiabahn in Norwegen.

Trotz zweimal Startbestzeit musste sich die Friedrich-Crew, zu der außerdem Matthias Sommer (BSC Winterberg) und Alexander Schüller (SV Halle) gehörten, mit 32 Hundertstel Rückstand auch im großen Schlitten dem Team Lochner beugen. Der Sieg im Gesamtweltcup für Friedrich war allerdings auch hier nicht in Gefahr.

Wichtig ist jetzt die WM

„Den Weltcup haben wir uns gesichert. Aber das entscheidende ist die WM. Das wird noch mal ein ganz neues Kapitel“, so Friedrich. Die Weltmeisterschaft steigt im März in Lake Placid.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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