Echter Mehltau: So lassen sich Stauden retten | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 18.06.2026 16:52

Echter Mehltau: So lassen sich Stauden retten

Besonders häufig betroffen von Mehltau sind Phlox, Astern, Rittersporn und Indianernessel (im Bild). (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)
Besonders häufig betroffen von Mehltau sind Phlox, Astern, Rittersporn und Indianernessel (im Bild). (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)
Besonders häufig betroffen von Mehltau sind Phlox, Astern, Rittersporn und Indianernessel (im Bild). (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)

Warmes und trockenes Wetter im Sommer führt häufig dazu, dass Stauden vermehrt von Echtem Mehltau befallen werden. Darauf weist der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. 

  • Erste Anzeichen der Pilzerkrankung sind weiße Flecken auf den Blättern, die zunächst oft nur vereinzelt auftreten. 
  • Breitet sich der Pilz weiter aus, nehmen die Flecken rasch zu und werden größer. 
  • Mit der Zeit kann ein weißer, mehlartiger Belag die Blätter komplett bedecken. 
  • Auch andere Teile der Pflanze können befallen sein. Bei starkem Befall verfärben sich die Blätter braun und sterben teilweise ab. 
  • Besonders häufig betroffen sind Phlox, Astern, Rittersporn und Indianernessel.

Mehltau bekämpfen - so geht es

Wer einen Befall bemerkt, sollte befallene Blätter möglichst früh entfernen oder erkrankte Triebe bis zum gesunden Pflanzengewebe zurückschneiden. Reicht das nicht aus, können geeignete Pflanzenschutzmittel aus dem Fachhandel helfen. Wichtig ist, möglichst früh mit der Behandlung zu starten und die Anwendung regelmäßig zu wiederholen.

Laut Naturschutzbund Deutschland (Nabu) können aber auch einige Marienkäferarten dabei helfen, Echten Mehltau auf natürliche Weise einzudämmen. So ernährt sich etwa der Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer von dem Pilzbelag auf befallenen Blättern. In einem vielfältigen Garten fühlen sich solche Nützlinge besonders wohl.

© dpa-infocom, dpa:260618-930-245135/1


Von dpa
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