Ein Zeitreise durch die Geschichte des Radios: Neue Ausstellung in Feuchtwangen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 19.03.2026 10:00

Ein Zeitreise durch die Geschichte des Radios: Neue Ausstellung in Feuchtwangen

Die letzten Vorbereitungen laufen: Im Fränkischen Museum in Feuchtwangen wird am Freitag die Ausstellung „Das Magische Auge – Eine Zeitreise mit Schätzen der Radiogeschichte” eröffnet.  (Foto: Stadt Feuchtwangen/Dr. Reinhard Reck)
Die letzten Vorbereitungen laufen: Im Fränkischen Museum in Feuchtwangen wird am Freitag die Ausstellung „Das Magische Auge – Eine Zeitreise mit Schätzen der Radiogeschichte” eröffnet. (Foto: Stadt Feuchtwangen/Dr. Reinhard Reck)
Die letzten Vorbereitungen laufen: Im Fränkischen Museum in Feuchtwangen wird am Freitag die Ausstellung „Das Magische Auge – Eine Zeitreise mit Schätzen der Radiogeschichte” eröffnet. (Foto: Stadt Feuchtwangen/Dr. Reinhard Reck)

Die traditionelle Sommerausstellung im Fränkischen Museum in Feuchtwangen steht in diesem Jahr ganz im Zeichen eines der prägendsten Medien des 20. Jahrhunderts: des Radios.

Unter dem Titel „Das Magische Auge – Eine Zeitreise mit Schätzen der Radiogeschichte” nimmt die Schau die Besucherinnen und Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch mehrere Jahrzehnte Technik-, Kultur- und Alltagsgeschichte. Rund 250 Röhrenradios aus den 1920er Jahren bis in die späten 1960er Jahre zeigen, wie sehr dieses Medium Generationen geprägt und das gesellschaftliche Leben verändert hat, schreibt Dr. Reinhard Reck, Leiter des Amts für Stadt- und Tourismusmanagement, in einer Pressemitteilung.

Geräte stammen aus privater Sammlung

Die Ausstellung entstand in Kooperation der Stadt Feuchtwangen mit dem Radioverein „Das Magische Auge”. Die präsentierten Geräte stammen aus der privaten Sammlung der Feuchtwanger Holger und Hans Knauer. Mit großer Fachkenntnis und Leidenschaft haben sie über viele Jahre hinweg eine Kollektion aufgebaut, die in ihrer Qualität und Geschlossenheit weit über die Region hinaus Beachtung verdient.

Es wird laut Reck ein Überblick über die Entwicklung der Radiotechnik und Radiokultur geboten. Zu sehen sind frühe Detektorempfänger, die ohne Batterie oder Netzteil funktionierten, ebenso wie der Volksempfänger, der in den 1930er Jahren als politisches Propagandainstrument im NS-Regime eingesetzt wurde. Auch die eleganten Röhrenradios der Nachkriegszeit, die vielerorts als repräsentative Möbelstücke das Wohnzimmer prägten, veranschaulichen den Wandel des Radios vom technischen Novum zum selbstverständlichen Bestandteil des Alltags.

Am Freitag Eröffnung mit Führung

Bereits am Freitag, 20. März, um 19 Uhr, öffnet die Schau im Sonderausstellungsraum des Fränkischen Museums ihre Pforten – und damit dieses Jahr bewusst rund zwei Monate vor Beginn der Kreuzgangsaison. Alle Interessierten sind eingeladen, die vorzeitige Eröffnung zu nutzen und im Rahmen einer Führung in die facettenreiche Welt der Radiogeschichte einzutauchen. Eine noch folgende Midissage im Juni und weitere Führungen werden die Ausstellung darüber hinaus zusätzlich begleiten und vertiefen, heißt es abschließend.

Die Ausstellung „Das Magische Auge – Eine Zeitreise mit Schätzen der Radiogeschichte” ist bis zum 6. September zu den jeweiligen Öffnungszeiten des Fränkischen Museums zugänglich.


Von kie
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